Coca-Cola hat sich den Nikolaus ab 1931 zu eigen gemacht und eine rotweiße Abbildung des Heiligen zum markenkonformen Standardoutfit werden lassen. Damit war Nikolaus und ist Nikolaus bis heute unumstößlich rot weiss. Nikolaus wurde CocaCola und Coca-Cola ist seit dem der Heilige. Was für ein genialer Marketing Trick. Man steht ehrfürchtig davor und fragt sich, wer heute welches kulturelle oder religiöse Mem so  an sich reißen könnte, wie es Coca-Cola damals mit dem Nikolaus getan hat und uns damit den Weihnachtsmann bescherte?

Auch heute kann man kulturelle Meme in Piratenmanier entern und übernehmen. Aber auf der hohen Ebene, wie es Coca-Cola mit dem Weihnachtsmann getan hat, ist das heute nicht mehr so leicht möglich. Dafür sind die Märkte zu dicht und die Abgrenzungsmöglichkeiten nicht mehr groß genug. Auf anderen Ebenen kann man noch den Weihnachtsmann-Effekt erreichen. Und wenn es gerade keinen „Weihnachtsmann“ gibt, dann schafft man sich den gleich mit. Geschickt kuratiert und dann intelligent den auch heute noch für gute Geschichten sehr offenen Gehirnen der Kunden angeboten, ist es möglich, die eigene Marke mit aller Wirkung an ein Mem zu hängen. Das wird dann von allen aufgeladen, die sich dieses Mems bedienen, um die ganze Energie dann mit proportional sinkendem Aufwand selbst abschöpfen zu können.

Dazu muss man sehr genau wissen, welche Meme sich dazu eignen und daraus dann sorgsam kuratieren. Jetzt braucht man das Wissen darum, welche Meme neu geschaffen werden können und ob genau diese dann den Weihnachtsmann-Effekt ermöglichen. Um das zu können, darf man ein solches Vorhaben nicht vom eigenen Kopf aus versuchen zu finden, zu führen und zu kommunizieren. Nein, man plant diesen Effekt vom Gehirn der Empfänger aus.

Kremer und Konsorten arbeiten genau so – biology first heißt das Konzept – vom Gehirn des Kunden aus. Wir setzen aktuelles Wissen aus der Hirnforschung, der Psychologie und der Evolutionspsychologie ein, um „Weihnachtsmänner“ für Marken zu finden oder eigene „Weihnachtsmänner“ für Marken zu kreieren.

Möchten Sie wissen, ob es auch für Ihre Marke ein Mem mit Weihnachtsmann-Effekt gibt, das Ihre Marke imposant in den Gehirnen der Menschen verankert? Fragen Sie uns, wir klären das für Sie.

Ho, ho, ho… Sie hatten hoffentlich einen schönen Nikolaustag.

Jörg Kremer ist Werber, Neuromarketer und Entwickler des Neuromarketingskonzepts biology first. Er startete früh mit einer Agentur für Corporate Design, entwickelte sich konsequent zum Corporate Advertiser, für den schon in den frühen Anfängen das Internet fest zur Kommunikation dazugehörte. Das alles bündelte er in einer Full Service Agentur. Zur Jahrtausendwende widmete sich Kremer dem neu entstehende Wissen in der Hirnforschung und der Evolutionspsychologie und entwickelte das Neuromarketingkonzept biology first. Heute gilt er unter dem Label Kremer und Konsorten als Spezialist für Neuromarketing, als Storyteller und Brander mit einzigartig umfangreichem Umsetzungswissen in vielen Branchen und nahezu jeder Anwendungssituation. Kremer hat vier Kinder und lebt heute im Ruhrgebiet.

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