one_experience

Wo wird im Internet am liebsten gekauft? Da, wo in der digitalen Welt die größte Entscheidungssicherheit besteht. Entweder sind die Marken und Produkte aus der analogen Welt bekannt und das aufgebaute Vertrauen wirkt beim digitalen Einkauf nach. Oder es gibt ein gutes Bewertungssystem, das das Analoge des Produktes perfekt in die digitale Welt transportiert. Im ersten Fall fallen die Entscheidungen auf der Basis eigener analoger Erfahrungen und im zweiten Fall ist es die analoge Erfahrung anderer, die sich der Käufer zu eigen macht. Wann immer das Einkaufsereignis im rein Digitalen verbleibt, ist das Business schwer. Die Webshops dieser Welt scheuen deshalb nicht die Verbindung zum Handel. Sie provozieren diese Verbindung.

Umgekehrt gibt es Berührungsängste. Und das nicht ganz ohne Grund. Sucht man einen bestimmten Schuh einer bestimmten Marke in einer speziellen Farbe und Größe, ist das Lager aller Webshops immer größer als das eines einzelnen Händlers. Bei größeren Produkten lockt der Luxus, diese bis ins Haus getragen zu bekommen. Und steht der Kunde im Handel vor einem Produkt, hat er maximal die provisionierte Verkäuferin als Kaufberatung an seiner Seite. Wo sind die ganzen Freunde, die Wissenden und Besserwissenden, die jeder Kunde im Internet zig- und hundertfach an seiner Seite weiß.

Das Smartphone bietet heute schon intelligente Möglichkeiten die beiden Welten zu verbinden. Doch hängen die Menschen und Systeme noch weit hinter den Möglichkeiten hinterher. So werden Kunden eher aufgefordert, das Fotografieren zu unterlassen, als dazu ermuntert, das Objekt der Begierde doch mal schnell dem Mann ins Büro oder der Freundin zum Frisör zu schicken, um dann sicher zuschlagen zu können.

Eine geradezu explosionsartige Kraft wird der Händler im Markt aufbauen und umsetzen, der alle analogen und digitalen Kauferfahrungen ohne jeden Vorbehalt miteinander verbindet. Alles Positive des digitalen Verkaufens mit allem Positiven des analogen Verlaufens verbunden, wird nahezu in allen Warengruppen revolutionsartige Erfolge ermöglichen. Damit sind nicht die Anbieter gemeint, die aus dieser oder jener Welt kommen und sich nach Kräften in die jeweils andere versuchen zu entwickeln. Revolutionieren werden nur die den Handel, die in neuen Konzepten von Beginn an alle Vertriebskanäle gleichberechtigt miteinander zu einem großen, intensiven Erlebnis inszenieren – zu “One Experience”.

Kremer und Konsorten entwickeln und realisieren “One Experience”-Konzepte.

Jörg Kremer ist Werber, Neuromarketer und Entwickler des Neuromarketingskonzepts biology first. Er startete früh mit einer Agentur für Corporate Design, entwickelte sich konsequent zum Corporate Advertiser, für den schon in den frühen Anfängen das Internet fest zur Kommunikation dazugehörte. Das alles bündelte er in einer Full Service Agentur. Zur Jahrtausendwende widmete sich Kremer dem neu entstehende Wissen in der Hirnforschung und der Evolutionspsychologie und entwickelte das Neuromarketingkonzept biology first. Heute gilt er unter dem Label Kremer und Konsorten als Spezialist für Neuromarketing, als Storyteller und Brander mit einzigartig umfangreichem Umsetzungswissen in vielen Branchen und nahezu jeder Anwendungssituation. Kremer hat vier Kinder und lebt heute mit seiner Partnerin und Muse Carmen Bußmann im Ruhrgebiet.

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