Archiv für das Tag 'Storyselling'

Konsortenwort zum Montag: Mobil kann jeder, wir können auch immobil!

Jörg Kremer am 14. März 2010

Guten Montag!

Die letzte Woche begann mit Dr. Marke, der darum bat, sich völlig frei zu machen, widmete sich dem Faustkampf und Massenvernichtungswaffen der Kommunikation, mobilen Hosentaschenwerten, Explosionen, die zum Consumer Insight führen und am Ende dem LSD, der Lebendigkeit statt Digitalität.

Für uns und Sie eine anstrengende Woche. Das hat geistige Mobilität verlangt und erschöpft. Diese Woche soll anders werden. Muss anders werden. Wir widmen uns in dieser Woche dem Banalen und Immobilen. In Zeiten, die ohne das Wort mobil nicht auszukommen scheinen, ist das Wort immobil fast mittelalterlich. So traten die Immobilienprojekte auch über Jahrzehnte auf. Wie klappernde Ritter – Klappern war man vom Handwerk gewohnt – klapperte man einfach etwas lauter und war der Meinung der Weisheit letzten Schluss in Stein und Mörtel verewigt zu haben.

Warum sich dies plötzlich änderte und mit welchem Ergebnis, darüber werden wir in dieser Woche schreiben. Auch wagen wir einen Blick in die Zukunft und auf das Potenzial, das noch ungenutzt ist, warum Schätze nicht gehoben werden, wenn die immobile Branche Projekt um Projekt ausschachtet. Natürlich wird der Konsortenansatz in der Immobilien-Kommunikation nicht fehlen – das Neuro-Immobilien-Marketing mit der einzigartigen Lizenz zum Werteschöpfen.

Mitdenkerin und Mitautorin zum Thema Immobilien-Marketing wird Sibel Naric sein, die für die Kommunikation bei Corpus Sireo verantwortlich ist. Es ist die erste Co-Autorenschaft und wir freuen uns sehr darauf. Könnte dies doch der Anfang sein für die Einbindung weiterer Gastautoren bei Kremer und Konsorten.

Und was soll das Banale sein? Themen, die völlig ungeplant jeden Tag an die Oberfläche gespült werden. Hier bei uns, bei Ihnen, in der Nähe oder der Welt. Werbung, Gesellschaft, Märkte und Produkte. Jedes Thema für sich oder im konzertanten Zusammenspiel. Hier, auf facebook oder auch auf twitter.

Es wird eine wilde Woche…

Wenn Ihre Woche nicht wirklich wild zu werden droht, im Sinne guter, erfolgreicher, begeisternder Kommunikation, kennen Sie ja ein paar Konsorten, die das leicht für Sie erledigen.

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Seniorenmarketing in seiner schönsten Form

Jörg Kremer am 4. März 2010

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Die Konsorten-Klassiktage der Kommunikation

Jörg Kremer am 3. März 2010

Sie möchten auch mal wieder über Werbung nachdenken, die man zerknüllen oder einrahmen kann? Holzmedien ist für Sie kein Schimpfwort! Sie möchten über Kommunikation reden, die sie mit den Händen berühren können? Sie haben mal wieder Lust auf gute, alte Radio- oder TV-Werbung? Sie möchten analog sein? Sie haben Lust auf Live-Kommunikation, bei der man Kunden und Freunde anfassen kann?

Dann sind Sie hier richtig.

Vom 8. bis zum 12. März finden die Konsorten-Klassiktage der Kommunikation bei Kremer und Konsorten statt.

Es wird über die gute, “alte” Kommunikation nachgedacht. Wir werden darüber sinnieren, was sich in der analogen Kommunikation geändert hat und ändern muss – in den digitalen Zeiten. Ja, ganz ausklammern können wir die digitale Welt nicht. Wir werden uns an dieser reiben. Wir gehen der Frage nach, ob es auch einen Gegentrend zur Digitalisierung geben kann und wird.

Parallel hierzu findet eine Diskussion bei uns auf facebook statt. Hierzu laden wir Sie herzlich ein.

Während der Klassiktage beantwortet Jörg Kremer Ihre anonym gestellten Fragen rund um die aufkommenden Thema auch bei formspring.me.

Es wird Klasse!

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Texten Sie Ihre Werbung doch selbst

Jörg Kremer am 24. Februar 2010

Hier werden Sie Startexter in 30 Sekunden. Ab jetzt!

Anderer Blickwinkel, Komplikation, überraschendes Ende. Inhaltlich jetzt noch Bullshitting vermeiden, wilde Worthülsen, flache Floskeln, popelige Plastikworte, leichte Luftblasen und peinliche Phrasen weglassen, zusammengesetzte Adjektive und ebensolche Substantive vermeiden und – auf Standards Ihrer Branche verzichten. Fertig.

Kein Mensch braucht Werber. Oder?

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Am Messen sollt ihr sie messen: Das Media-Manifest der Webguerillas setzt klare Zeichen

Jörg Kremer am 24. Februar 2010

In der neuen W&V wird das Media-Manifest der Webguerillas abgedruckt. Es ist ein Ausdruck der medialen und gesellschaftlichen Veränderungen. Wenn wir jetzt schon beginnen anders zu messen, wird es für viele höchste Zeit anders zu kommunizieren.

Das Media-Manifest der Webguerillas

  1. “Communities statt klassischer Content-Websites” Socials Communities laufen den klassischen Sites und Portalen den Rang ab.
  2. “Werbesog statt Werbedruck” Es geht darum, Konsumenten zu aktivieren, ein hoher Werbedruck muss nicht sein.
  3. “Fan-Gemeinde statt Zielgruppe” Die klassische Zielgruppe gibt es nicht mehr. Man muss Marken-Fans identifizieren.
  4. “Aktivitätsverlust statt Streuverlust” Der Begriff Streuverlust ist überholt. Im Web-Zeitalter wird jeder einzeln erreicht.
  5. “Tausend-Gesprächs-Preis statt Tausend-Kontakt-Preis” Der TKP hat ausgedient, benötigt wird ein Parameter für den Dialog.
  6. “Gross-Involvement-Volumen statt Gross Rating Point” Die Branche braucht Aussagen über die tatsächliche Werbewirkung.
  7. “Always on statt Einschaltquote” Die Einschaltquote verliert an Relevanz, junge Zielgruppen sind always on - im Web!
  8. “Involvieren statt rezipieren” Werber und Medialeute müssen umdenken: Der Couch-Potato spielt keine Rolle mehr.
  9. “Marken-Content versus Medien-Content” Die klassische Medienlandschaft löst sich auf. Brands und Blogger sind neue Player.
  10. “Echtzeit-Monitoring statt Reichweiten-Umfragen” Derzeitige Erhebungen stellen die Mediennutzung nur unzureichend dar.
  11. “Globales Dorf statt Nielsen-Gebiete” Die Einteilung Deutschlands nach Nielsen entspricht dem Postkutschen-Zeitalter.
  12. “Markenbotschafter statt Werbeträger” Medien und Nutzer haben sich verändert, die Mechanismen der Werbebranche nicht.

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