Archiv für das Tag 'Social Media'

2. Tag der Konsorten-Klassiktage der Kommunikation: Vom Faustkampf und den Massenvernichtungswaffen in der Kommunikation

Jörg Kremer am 9. März 2010

Nach der Tagesschau kommt noch schnell die Wetterkarte und dann direkt der 2. Tag der Konsorten-Klassiktage der Kommunikation. Wein, Bier, Schnittchen, Beine hoch und…viel Spaß.

Über facebook, xing und twitter hatten wir um Statements zu den Konsorten-Klassiktagen der Kommunikation gebeten. Neben vielen kurzen Statements erreichte uns auch das von Markus Walter, Geschäftsführender Gesellschafter der Walter Visuelle PR GmbH. Wir veröffentlichen seinen Beitrag als “Faustkampf” Mann gegen Mann.

Markus Walter: “Die „Alte Werbung“ gibt es nicht – klassische Werbung hat in der Gegenwart eine Lebensberechtigung. Der Mix macht’s – nämlich der Mix aus klassischen Maßnahmen und Social Networks… Wichtig ist es, für jedes Unternehmen zu analysieren, wo und wie man seine Zielgruppe erreichen kann. Die Antworten werden sehr individuell ausfallen, und daher müssen auch Marketingaktionen sehr individuell sein. Eine wichtige Empfehlung aus meiner Sicht ist es, auf keinem der Marketingkanäle mehr stumpfsinnige Werbeparolen abzuspulen oder Ideen 1:1 abzukupfern, wie es viele andere tun.

Kremer und Konsorten: Der klassischen Werbung eine Lebensberechtigung zuzusprechen, ist Wertung genug. Vor nicht langer Zeit hat man diese Lebensberechtigung noch dem Internet zugesprochen. Das ist ein handfester Paradigmenwechsel.

Dass Kommunikation sich im Stil dramatisch verändert hat, war Thema des 1. Tages der “Konsorten-Klassiktage der Kommunikation”. Konnte man früher einfach stumpfsinnige Werbeparolen senden? Oder haben wir das gar nicht so empfunden? Waren Erwartung und Anspruch bei Sender und Empfänger anders? Dass heute stumpfsinnige Werbeparolen nicht mehr funktionieren ist aristotelischer Common Sense. Ausser, man setzt dazu eine klare Gegenposition und kultiviert die stumpfsinnige Parole bis zum Exzess (Media Markt). Doch das erfordert Mut oder Potenz – am besten beides.

Markus Walter: “Woran man sich orientieren sollte, ist dass der persönliche Dialog und die Interaktion immer wichtiger werden - eine Folge der Social Networks, die man aber auch auf herkömmliches Marketing übertragen kann. Vorteil der digitalen Gegenwart ist für eine zielgerichtete Interessentenansprache, dass potenzielle Kunden sehr viel schneller identifiziert sind und man zahlreiche Informationen im Netz über sie finden kann.

Kremer und Konsorten: Drängen die neuen technischen Möglichkeiten so extrem in den persönlichen Dialog? Oder ist es der Wunsch der Menschen? Ist es ein Grundbedürfnis? Oder ist es eine Erscheinung? Werden wir uns nicht irgendwann verplappern? Ist es die Gier der Wirtschaft, alles wissen und haben zu wollen? Oder ist es die Lust des Menschen, alles geben zu können? Huhn oder Ei? Was war zuerst? Man muss das nicht beantworten und kann es einfach machen – exzessiv persönlich kommunizieren. Wenn man aber nach Antworten sucht, könnte man neue Wege erkennen, die in dem Geplapper des Mainstreams wieder unique sein können.

Markus Walter: “Dazu ein Beispiel: Ein Kunde (61  Jahre, Geschäftsführer eines IT-Unternehmens aber auch sehr guter Bekannter) hat kürzlich erzählt, wie er als Vertriebler früher - also so vor 30-40 Jahren - seine Kunden gewonnen hat. Nur kurz zur Erinnerung, damals gab es kein Internet… ;-) Tage lang hat er seine Zielperson „gescannt“ um Berufliches, wie auch Privates in Erfahrung zu bringen: Welche Systemlandschaft hat er, wann kommt und geht seine Sekretärin, was sind seine Hobbys, hat er Kinder, in welchen Vereinen ist er und so weiter… Sein Ziel war es, perfekt auf einen einzigen Anruf vorbereitet zu sein, um einen Gesprächstermin zu bekommen. Und diese Strategie ging damals wunderbar auf!”

Kremer und Konsorten: Das ist der “Kampf” Mann gegen Mann (gerne auch Frau gegen Frau). Da sieht man sich ins Gesicht, sieht das Leid oder die Freude. Erfolg und Niederlage sind anfassbar. Die Kommunikation heute, wenn man an das Mann gegen Mann-Bild anschließen möchte, ist eher eine Massenvernichtungswaffe. Freund und Feind kennen alles von einander, kennen sich aber nicht. Der “Kampf” wird anonym und erfährt zahlreiche Auswüchse.

Markus Walter: “Auch heute kann man Interessenten noch durch ein cleveres Vorgehen verblüffen. Gerne empfehle ich beispielsweise eine sogenannte „Edel-Akquise“. Hierfür wählt man z.B. 30 Unternehmen als Wunschkunden aus. Für die Recherche lassen sich zum Beispiel Xing, Foren, Blogs, Facebook etc. hervorragend nutzen. Ansprechpartner in den relevanten Positionen werden mit etwas Besonderem (vielleicht einem hochwertigem Giveaway) gezielt kontaktiert. Parallel kann man Aktionen über Printmedien mit Pressearbeit und Anzeigen und auch über Social Media gezielt begleiten.”

Kremer und Konsorten: Mann gegen Mann geht immer. Der Königsweg scheint es zu sein, das persönliche Kennen digital auf höchstem Niveau zu imitieren. Warum denken wir jetzt an Avatar? Warum war Avatar so erfolgreich? Das ist ein anderes Thema.

Markus Walter: „Richtig oder Falsch“, „1 oder 0“, „klassische oder digitale Medien“ oder ähnliche Kontrastprogramme gibt es im Marketing heute nicht.  Scannt eure Zielgruppe (oder die Eurer Kunden), werdet kreativ und Ihr werdet Erfolge ernten…”

Kremer und Konsorten: Ja, so einfach ist das! Und jetzt ab aufs Feld. Ernten!

Welche Auswirkungen veränderte Werbeformen, so auch ein möglicher Rückgang klassischer Werbung, auf unsere Umwelt haben, diskutieren wir morgen.

Gute Nacht!

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1. Tag der Konsorten-Klassiktage der Kommunikation: Guten Tag, ich heiße Dr. Marke, machen Sie sich mal ganz frei!

Jörg Kremer am 8. März 2010

Viertelnachacht! So, Ruhe jetzt. Klicken Sie auf das Video und nach der Tagessschau kommt direkt “Konsorten-Klassiktage der Kommunikation” Teil 1.

Was ist Klassik, wenn man von Werbung spricht? Genau, zuerst mal eine schicke Definition, damit wir alle wissen, worüber wir hier reden.

Für klassische Werber ist klassische Werbung “above the line”, kurz ATL. Es handelt sich um Werbung via Radio, TV, Kino, Print und Plakat. Alles andere ist “below the line”, kurz BTL. Und genau hier beginnt schon der Unterschied zwischen früher und heute. Denn in den Zeiten von 360 Grad-Werbung gibt es kein oben und unten. Faktisch. Gefühlt gibt es diese Unterscheidung auch heute noch. Wenn sich zwei Werber treffen und der eine textet gerade für einen TV-Spot, der andere für eine Image-Broschüre, entsteht abtrupt ein oben und ein unten.

Die Konsorten-Klassiktage beziehen sich aber nicht nur auf klasssiche Werbung als Definition einer bestimmten Werbeform, sondern auch auf die gute, “alte” Werbung insgesamt.

Es wäre noch zu klären, warum die Konsorten-Klassiktage überhaupt stattfinden. Damit die analoge Seite der Welt, des Menschen und des Lebens nicht im Strudel der Digitalisierung untergeht. Das das ausgerechnet dort stattfindet, wo man heute den digitalen Teufel oder Engel, je nach Sicht, vermutet, ist der gelebten Realität in der Kommunikation und dem Ursprungsmedium der “Konsorten-Klassiktage der Kommunikation” geschuldet.

Starten wir mit einem sehr kritischen Auszug aus einem Statement von Ines Arntz, das uns per facebook erreicht hat:

“…Das Resultat wäre, dass alte Werbung naiv war, lügen konnte und satt gemacht hat, insbesondere die Konten von allen großen Kürzeln dieser Zeit. Neue Werbung mag vielleicht mit Aufklärungsarbeit oder Sonderpädagogik vergleichbar sein. Dem Bauchgefühl zu Folge etwas Gutes, zumindest für alle diejenigen, die das Neue beherrschen.”

Sehen wir heute ältere Werbung, ATL und BTL, kommt nicht selten der Gedanke auf, das diese naiv war. Naive Sender haben mit naiven Empfängern kommuniziert. Aus heutiger Sicht fällt dann schnell das Urteil, man habe die Menschen früher schlicht und einfach im Sinne des Wortes über den Tisch gezogen. Schaut man sich Filme aus der Zeit an, hat man aber ein identisches Gefühl. Andere Zeitrn haben einfach andere “Sitten”. Der Markt wird immer mehr zum Verdrängungsmarkt und Werbung muss deshalb immer differenzierter werden. Kunden werden immer aufgeklärter und brauchen immer mehr Information, um den Absender als anbetungswürdig einzustufen. Und ist die Werbung archaisch, hat sie es heute auch deutlich schwerer, denn es gibt fast kein Sujet, mit dem man den Kunden noch total überraschen kann.

Der Gedanke, dass Werbung heute zur Sonderpädagogik und Aufklärungsarbeit mutiert, macht Spaß. Social Media klingt ja auch schon zart in diese Richtung. Lieber Kunde bitte zu Dr. Marke zum Einzelgespräch. Machen Sie sich schon mal ganz frei. Sie wollen nur reden? Egal, trotzdem ganz frei machen. Und vor dem Gespräch muss man irgendwo schon mal seine Kreditkarte durch einen Schlitz gezogen haben.

Das war in der guten, “alten” Werbung ganz anders. Da trafen sich zwei völlig Unbekannte über oder unter der Linie, aber selten direkt in der Intimsphäre des Kunden. Marken mussten buhlen. Heute müssen sie auf Augenhöhe plappern. Früher hatte man die Ehre von Sony angesprochen zu werden. Heute quatscht Sony mit uns. Einfach so. Marken wollen ja nicht mehr auf dem Podest stehen. Sie wollen gleich sein. Hey Marke, Du auch hier, cool. Erzähl mal. Ich habe mich vorher schon mal ausgezogen und mir die Kreditkartennummer mit rotem Lippenstift auf die Brüste geschrieben, LOL…

Nein, das ist kein Gesang auf die gute alte Zeit. Auch kein Lied für die Errungenschaften der Neuzeit. Es ist ein Kanon mit zwei Stimmen, die ein Lied singen: “Werbung ist immer ein Spiegel der Zustände, Befindlichkeiten, Wünsche. Träume und Ängste der Zeit.”.

Über den Text des Liedes werden wir morgen weiter philosophieren.

Gute Nacht!

sendeschluss

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Die Quelle ist wie ein Strudel: Quelle Schweiz wird in die Tiefe gezogen

Jörg Kremer am 25. Februar 2010

Gestern erfahren wir vom endgültigen “Aus” der Quelle Schweiz AG. Der Liquidator hat allen 122 Mitarbeitern gekündigt. Was ist so schlimm an der Liquidation, dass wir hier darüber berichten? Es geht damit eine traditionsreiche Schweizer Versandhandelsmarke den Bach hinter der Quelle runter, die in den letzten Jahren gegen alle Tendenzen im Markt erfolgreich gewesen ist – Ackermann.

Wir Konsorten haben diese Marke lange Zeit begleitet und kennen die Kraft, die darin steckt.

Wie wir der Presse entnehmen, gibt der Liquidator einem “Asset Deal” den Vorzug vor einem “Share Deal”. Auf Deutsch, das Unternehmen wird in Einzelteilen verkauft. Uns steht kein Urteil zu den Verhandlungen und deren Ergebnis zu. Sicher scheint nur zu sein, dass hier im Strudel der Quelle so genannte “höhere Interessen” eine Rolle zu spielen scheinen, die alle positiven Betrachtungen und die Erhaltung des kaufmännisch erfolgreichen Unternehmens mit allen Arbeitsplätzen unwichtig machen. Eine Bewertung dieser Vorgänge müssen jetzt die Schweizer vornehmen.

Aussergewöhnlich am Fall Ackermann ist, dass sich ein “Protest 2.0″, wie ihn die Presse genannt hat, im Internet in der Social Media Plattform facebook gebildet hat. Ein “Wilhelm Tell” hat für die Marke Ackermann, mit den Mitarbeitern und vielen Fans der Marke, unbequeme Öffentlichkeit in unüblicher Weise erzeugt.

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Am Messen sollt ihr sie messen: Das Media-Manifest der Webguerillas setzt klare Zeichen

Jörg Kremer am 24. Februar 2010

In der neuen W&V wird das Media-Manifest der Webguerillas abgedruckt. Es ist ein Ausdruck der medialen und gesellschaftlichen Veränderungen. Wenn wir jetzt schon beginnen anders zu messen, wird es für viele höchste Zeit anders zu kommunizieren.

Das Media-Manifest der Webguerillas

  1. “Communities statt klassischer Content-Websites” Socials Communities laufen den klassischen Sites und Portalen den Rang ab.
  2. “Werbesog statt Werbedruck” Es geht darum, Konsumenten zu aktivieren, ein hoher Werbedruck muss nicht sein.
  3. “Fan-Gemeinde statt Zielgruppe” Die klassische Zielgruppe gibt es nicht mehr. Man muss Marken-Fans identifizieren.
  4. “Aktivitätsverlust statt Streuverlust” Der Begriff Streuverlust ist überholt. Im Web-Zeitalter wird jeder einzeln erreicht.
  5. “Tausend-Gesprächs-Preis statt Tausend-Kontakt-Preis” Der TKP hat ausgedient, benötigt wird ein Parameter für den Dialog.
  6. “Gross-Involvement-Volumen statt Gross Rating Point” Die Branche braucht Aussagen über die tatsächliche Werbewirkung.
  7. “Always on statt Einschaltquote” Die Einschaltquote verliert an Relevanz, junge Zielgruppen sind always on - im Web!
  8. “Involvieren statt rezipieren” Werber und Medialeute müssen umdenken: Der Couch-Potato spielt keine Rolle mehr.
  9. “Marken-Content versus Medien-Content” Die klassische Medienlandschaft löst sich auf. Brands und Blogger sind neue Player.
  10. “Echtzeit-Monitoring statt Reichweiten-Umfragen” Derzeitige Erhebungen stellen die Mediennutzung nur unzureichend dar.
  11. “Globales Dorf statt Nielsen-Gebiete” Die Einteilung Deutschlands nach Nielsen entspricht dem Postkutschen-Zeitalter.
  12. “Markenbotschafter statt Werbeträger” Medien und Nutzer haben sich verändert, die Mechanismen der Werbebranche nicht.

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“Klickhure” – ein Satyrspiel

Jörg Kremer am 22. Februar 2010

Jede Klickhure ist ein Rausch für die Sinne. Jede Synapse in den willigen Hirnregionen berührt sie mit den wissenden, gepflegten Händen einer Professionellen, lässt die Berührung hungrig und apokalyptisch erscheinen. Jetzt oder nie! Jetzt!

Sie lesen Klickhure und denken an Pornographie im Internet! Das enttäuscht. Enttäuscht? Denken Sie bei Hurenkindern auch an Pornographie? Hurenkinder sind lediglich ein schwerer handwerklicher Fehler eines Typographen. Sie sind ein Versehen. Klickhuren sind purste und niederträchtigste Absicht. Sie denken, Sie kennen keine Klickhure, weil Sie sich in solchen Milieus nicht rumtreiben? In dieses Milieu muss man nicht gehen, es kommt zu Ihnen. Ständig. Sie sind umgeben von Klickhuren und Sie sind deren Liebling.

Klickhuren haben die Gabe, immer genau das zur Schau zu stellen, wonach Ihnen der Sinn und die Sinne stehen. Die richtige Farbe, die perfekten Formen, sie haben den richtigen Spruch, um Sie selbst im eiligen Vorbeifliegen zu fangen. Honigsüß an der Oberfläche, kleben ihre Vorbeifliegflügel daran fest. Fest!

Die Klickhuren haben nichts drunter. Man merkt das nicht bei der ersten Berührung, erst wenn der Kontakt intensiver wird. Sie ahnen es, dann ist es ein Fühlen, man meint es sogar riechen zu können. Und der Duft hat etwas Sirenenhaftes, das Sie leicht aus den Tauen des Willens reißt, Sie der Hingabe haltlos auszuliefern.

Manchmal lauern Klickhuren bei Ihren Freunden, biedern sich an, geben sich klebrig freundschaftlich. Oder sie räkeln sich direkt vor Ihnen auf dem Schreibtisch, wirken willig und zeigen Ihnen alles. Sie kaufen ein, denken Jacke und sehen eine Klickhure. Sie suchen und eine Klickhure haucht: “Gefunden!”

Wir widerstehen. Ein um das andere Mal. Wir wiederstehen.

Doch dann steht sie vor uns. Die einzig wahre, die ultimative, größter Traum und dessen mögliche Erfüllung genau in diesem Augenblick. Und wir wissen, Sie hat nichts drunter.

Klick!

Die Überschrift erregt uns noch, das Intro hält uns noch, der Text ernüchtert. Aus dem Hintergrund lächelt uns ihr Zuhälter an und spielt mit der rechten Hand geschickt mit dem Kleingeld in seiner Nadelstreifenhose. Kleingeld, das sie gerade für ihn verdient hat. Er hat tausende von diesen Klickhuren an den Bordsteinen des Internets stehen. Sirenen auf der Odyssee durch die Webmeere.

Ich möchte diese kleinen, billigen Dinger dennoch nicht missen. Für den klitzekleinen Moment des Klicks sind sie digitales Rauschgift, Illusion, Hoffnung und Phantasie zugleich. Man darf sich nur nicht hingeben. Man muss sie direkt fallen lassen. Kein Herz, keine Zeit, keine Gedanken. Es gibt genügend von diesen kleinen, billigen Dingern.

Jetzt sind wir wie Satyre halb menschlich, halb tierisch, durch den Wald geirrt, haben Versuchungen und Proben bestanden und am Ende zu einem dionysischen Moment zurück gefunden. Ein Satyrspiel.

Die Trilogie, der dieses Satyrspiel folgt, finden Sie hier. Aber Achtung, die hat etwas drunter. Was auch verführerisch sein kann.

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