Archiv für das Tag 'Mobilfunk'

“Mobile first” und wer’s nicht glaubt ist…

Jörg Kremer am 17. Februar 2010

Der Google-Boss Eric Schmidt hat auf dem Mobile World Congress in Barcelona die Devise “Mobile first” für Google ausgegeben. Alle Entwicklungen bei Google sollen ab sofort immer zuerst für die mobilen Plattformen und erst dann für andere Plattformen entwickelt werden. Damit ist die Frage, wohin der Lifestyle sich wenden wird, endgültig entschieden.

Die Akzeptanz des mobilen Internet soll 8 mal höher sein, als die Akzeptanz des stationären Internets. Und bei der stationären Entwicklung sind schon viele nicht mitgekommen. Weder aktiv noch passiv.

Und Schmidt sagt, dass in drei Jahren mehr Smartphones verkauft werden als Personalcomputer. Und da hat er die iPad-Gattung mit allen auf den Plan drängenden iPad-Killern sicher noch nicht mitgerechnet.

Es ist Zeit selbst die Konzepte für dieses Jahr nach solch klaren Wegweisungen noch mal zu überdenken. Gerne sind wir Ihnen Denkkonsorten.

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Teil drei der Trilogie “Kommunikationsphantasie in drei Sätzen”

Jörg Kremer am 8. Februar 2010

Sie haben Teil eins und zwei der Trilogie verpasst? Kein Problem. Lesen Sie hier Teil eins!

Technisch getriebene, menschliche Hochgeschwindigkeitsevolution wird die Langsamen zu Rückwärtsläufern machen!

Reichte es den Marken früher, Träume zu inszenieren, werden es in Zukunft immer öfter Räume sein, die Marken für Menschen errichten müssen, um ihnen das Andocken an die Marke zu ermöglichen, mit der die Menschen nur noch mobil kommunizieren.

Was wir heute als Monolabelstores schon haben, wird in der Zukunft nicht mehr ausreichen. Markenräume werden das zweite Zuhause werden. Und die Marken werden dem archaisch reagierenden, mobilen Menschen überall intelligente Zückerchen auslegen, damit seine Wege die richtige Richtung nehmen.

Wie diese Markenräume aussehen werden, definieren die Menschen in ihren sozialen Gruppen. Die Kunst der Marken wird es sein, das richtige Thema für die Räume zu finden, damit überhaupt jemand kommt und die Wünsche der Menschen um Markenbotschaften anzureichern, um immer wieder zu überraschen.

Mobil werden Versprechen gegeben, die im direkten Kontakt der Marke übertroffen werden müssen. Dieses Erlebnis muss so einzigartig sein, dass man die Produkte der Marken kauft, bis man sich den nächsten Aufenthalt in einem Markenraum leisten kann. Produkte werden zu Devotionalien, die neben einer spirituellen (nicht religiösen) Dimension, die möglichst kreativ inspirierend sein sollte, auch eine körperliche Dimension haben müssen, indem sie Gesundheit erzeugen oder diese zur Schau stellen, bis hin zur Gesundheitssimulation.

Wie findet die Kommunikation rund um diese Markenräume und Wohnwelten der Menschen statt? Am Menschen. Für den Menschen. Mit dem Menschen.

Mit immer mehr verfügbarer Information, war es schon vor Jahren klar, dass die das Internet, damit die Kommunikation und somit die Wirtschaft der Zukunft dominieren werden, die Information leicht und mobil zugänglich und beherrschbar machen.

Es entstehen virtuelle Markenräume, die den Menschen zuhause aufnehmen und durch die Markenräume begleiten, sie lenken und orientieren, um sie wieder sicher und glücklich zuhause abzusetzen. So kann der Mensch sich auf das Leben und erleben konzentrieren, kann sich hingeben, ohne alles andere zu vergessen und den Versuchungen und Notwendigkeiten einer sehr mobilen Welt in jeder Sekunde gerecht werden.

Genau in dieser Sekunde, historisch gesehen, kommt das iPad.

Man hat mit der nächsten Generation iPad, leider muss auch Apple seine Investitionen mit Gerätegenerationen refinanzieren, nur noch ein Gadget, das den Menschen komplett mit allen Informationen, allen Freunden und auch Geschäftspartnern vernetzt, über den Tag begleitet. Der Mensch muss noch nicht mal mehr wissen, wie man einen Computer aus oder einschaltet – das ist nur noch ein Streicheln. Der Mensch muss keine Informationen mehr suchen und vernetzen, das machen die Apps. Der Mensch hat nur noch einen Wunsch, eine Anforderung und eine Adresse, bei der er alle Antworten, Lösungen und Erleichterungen findet.

Und die Marken finden die Menschen. Ebenfalls auf einem verlässlichen Standard, der es erlaubt, großzügig inszenieren zu können. Sound, Vibration, Film, Bild, Farbe, Form. Wort, Musik. Alles vom Menschen mit den Fingern berührbar, erstreichelbar, anfassbar.

Der Mensch wird den “Computer” nicht mehr als Maschine, sondern als Begleiter verstehen lernen. Der Computer wird nicht mehr komplexe Technik, sondern leichte Hilfe sein. Der Computer wird kein Computer mehr sein. Er ist das Vorkino zum Kino, er ist Kino selbst. Er wird Stereoanlage sein, wo sonst nie eine war. Er ist die Buchhandlung, wo nie Platz war für Bücher. So oder so! Er organisiert den Tag, stimmt diesen, wenn man möchte, mit Wetter, Strassenbedingungen, einer persönlichen Stimmung, oder mit den Terminen der Familie oder Freunde ab. Er bringt die Mensch hin oder weg. Er ist Museum, wo sonst nur Betonwände waren. Er wird das Denken und Handeln weiter verändern.

Und “er” ist das iPad. Das iPad an und für sich, oder ein Substitut dieses Meilensteines menschlicher Kurzzeitevolution.

In Seniorenheimen werden die ipads von alten Händen liebevoll in die Vergangenheit gestreichelt, um darin schwelgen zu können. In Kindergärten kitzeln kleine Händchen die große Welt vor große Kinderaugen. In Schulen fallen Lehrer aber keine Stunden aus, weil die von iPad-Lehrern zentral ersetzt werden. Man liest auf dem Sofa die Zeitung, die man lesen möchte und nicht die, die man gerade hat und zum 4. mal lesen muss. Leser werden über Bücher entscheiden, nicht Verlage. Produkte werden per iPad gekauft, die erst dann produziert werden. Markenräume warten, manchmal als Vereinsheime der Neuzeit verkleidet, manchmal ehrliches Vereinsheim, oft Traumwelten, öfter reale Räume, in denen Menschen Leben, Glück, Gesundheit und Kreativität suchen und finden, auf die menschen, wissen schon von Ihrem kommen, sind vorbereitet, besser als jeder Freund.

Das ist ja alles Zukunftsmusik. Genau. Und im Swiss Bordmagazin wird letzte Woche das Mobiltelefon in einer ganz normalen Uhr integriert, für 150 Euro angeboten. In Google Earth drehe ich das iPhone ins Querfromat, sehe in realen Bildern die Straßen und Häuser vor mir und wer oder was mich wo in seinen Markenräumen erwartet. Alles Zukunftsmusik, wenn in 18 Monaten 3 Milliarden Apps geladen werden, Tendenz deutlich steigend. Alles Zukunftsmusik ohne jeden Realitätsbezug. Medien, vornehmlich die Holzmedien, warten auf das iPad wie auf den Messias. Es soll einer ganzen Branche beim Überleben helfen. Alles Zukunftsmusik. Werbung wird im iPad beginnen und enden, zwischendurch nur noch noch Markenräume schmücken. Alles Zukunftsmusik.

Sie können sich das nicht vorstellen? So ist das mit wirklich neuen Dingen. Man kann sie sich nicht gut vorstellen. Sie brauchen das auch nicht! Wie wollen Sie das wissen, wenn Sie es sich nicht vorstellen können. Dafür haben Sie ja uns. Die Konsorten. Ihre Konsorten.

Lassen Sie das Thema mit reichlich Pathos in Ihrer Erinnerung an diesen Text überleben. Mit dem dritten Satz zur Kommunikationsphantasie:

Technisch getriebene, menschliche Hochgeschwindigkeitsevolution wird die Langsamen zu Rückwärtsläufern machen!

Hier geht es zu den Teilen eins und zwei der Trilogie:

-> Teil 1

-> Teil 2

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Ankündigung der Trilogie: Kommunikationsphantasie in drei Sätzen

Jörg Kremer am 27. Januar 2010

Heute wird ein neues Gadget von Apple präsentiert, das die Phantasie aller Kommunikatoren sehr stark zu provozieren scheint. Um so wilder sind die Projektionen und Ableitungen für die Zukunft. Die Zukunft der Medien, hier besonders der Verlage, die Zukunft der Unternehmens- und Markenkommunikation sowie natürlich der gesamten mobilen Kommunikation als Einzeldisziplin.

Was muss man in Marketingstrategien für die Zukunft berücksichtigen? Wie ändert sich die Mediennutzung in der Kommunikation? Gibt es neue Formen und Längen von Wertschöpfungsketten? Ändert sich die Kommunikations- und Marketingwelt für alle oder nur für wenige? Die Großen oder die Kleinen? Muss man sich diese ganzen Fragen überhaupt stellen?

Die Trilogie wird versuchen Antworten zu geben und diese für Ihr Tagesgeschäft verwendbar aufzubereiten.

Teil 1 der Trilogie erscheint am Montag (01.02.2010), Teil 2 am Freitag (05.02.2010) und Teil 3 am Montag (08.02.2010).

Am Ende wird eine Kommunikationsphantasie in drei Sätzen stehen. Da die Trilogie ergebnisoffen angesetzt ist, sind selbst wir auf das Ergebnis gespannt!

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Eröffnen Sie eine neue Filiale in digitaler 1a Lage

Jörg Kremer am 25. Januar 2010

Ob Sie einen online Shop oder klassisches Einzelhandelsgeschäft betreiben, es ist höchste Zeit, eine Filiale in digitaler 1a-Lage zu eröffnen.

Schon in diesem Jahr wir die Internetnutzung mit rasanten Wachstumsraten mobil werden. Die Verfügbarkeit von bezahlbaren Smartphones und deren extrem hohe Akzeptanz in allen Altersgruppen sind der Garant für diese Entwicklung. Attraktive Angebote der Netzbetreiber, die ihr Glück nun auch mehr und mehr in der Datennutzung sehen, stehen der Entwicklung nun auch nicht mehr im Weg!

Milliarden Apps, nicht nur beiApple, die auf Mobiltelefone geladen werden, sprechen eine sehr eindeutige Sprache – die Menschen lieben nicht nur die neue Mobilität des Internet, sie lieben auch die Möglichkeiten für jeden erdenklichen Lifestyle hilfreiche Apps zu finden und diese da und wann immer nutzen zu können, wo es gerade Sinn oder Spaß macht.

Betreiber von Online-Shops und klasssischem Einzelhandel haben jetzt die Möglichkeit mit dem großen Wachstum dieser Technologie und dem sich rasant verändernden Nutzungsverhalten deutlich höhere Reichweiten zu erzielen. Angebote lassen sich in Abhängigkeit von Ort und Zeit zusätzlich individualisieren. Die Nutzer, die am Arbeitsplatz immer weniger das Internet nutzen dürfen, machen jede Pause zur Internetpause. Kurz die facebooks und Twitters dieser Welt gecheckt und… Genau, ein gutes Angebot noch schnell gekauft. Oder den nächsten Einkauf mit entsprechenden Informationen genau in solchen Momenten besonders gut vorbereitet.

Es liegt einfach in der Natur des Menschen, dass er den Anbieter bevorzugen wird, der ihm sagt und zeigt, ich bemühe mich um Dich. Ich bin da, wo Du bist und ich habe das, was du jetzt brauchst. Und diese Mühe beginnt und endet nicht an der realen oder digitalen Shoptür.

Stellen Sie sich vor, Sie eröffneten hunderte oder sogar tausende kleiner Filialen in den Mobiltelefonen der Kunden. Genau dort, wo man sich mit seinen Freunden austauscht und der Welt zeigt, wer man ist, wo man ist und was man mag. Genau dort. Und diese Filialen in der digitalen 1a-Lage kosten sie nur ein paar Euro.

Ihre Kunden machen das nicht? Klar, Sie geben Ihnen ja auch nicht die Möglichkeit. Sie werden erstaunt sein, wer heute schon alles den mobilen Lifestyle lebt. Vom Teeanager bis zum Silverager. Und jetzt drängen die Babyboomer genau in einer Zeit, in der diese beginnen, es sich gut gehen zu lassen, unabhängig zu werden, in diesen Markt. Er wird explodieren.

Kalkulieren wir das mal kurz durch. Nehmen wir an, 500 Kunden eröffnen in ihren Smartphones Ihren Shop. Dann kostet Sie jede dieser Filialen zwischen 20 und 40 Euro. Bei tausend Apps, sinken die Kosten schon auf 10 bis 20 Euro. So günstig war Kundengewinnung, Kundenbindung und Kundenwertsteigerung noch nie!

Fragen Sie uns, die App-Ambassadors. Wir entwickeln Ihnen einen kreativ und technisch völlig individuellen App-Shop. Von Ihrem “ja” bis zur Eröffnung vergehen nie mehr als 6 bis 10 Wochen.

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Das Zeitalter der Instinktiv-Kommunikation ist angebrochen

Jörg Kremer am 12. Januar 2010

Kommunikation wird immer stärker zur Echtzeit-Kommunikation, die auf Ort, Zeit und Empfänger sowie sein intellektuelles und soziales Umfeld unmittelbar reagieren können muss. Die Fähigkeit zur Instinktiv-Kommunikation wird zum kritischen Erfolgsfaktor.

Was bisher zu einem hohen Anteil nur aus Prognosen bestand – die Kenntnis der Kundenparameter im Moment des Kontaktes – und somit planbar war (schienß), entzieht sich mehr und mehr dieser Planbarkeit. Das Wissen über den individuellen Kunden wird aus dem Kontext des immer häufiger digitalen Kontaktes heraus extrem anwachsen. Kunden erwarten, wissend um die technischen Möglichkeiten, eine höchst individuelle Begegnung mit der Marke. Denn Technikkompetenz in der Kommunikation ist heute, neben dem natürlich wichtigen Inhalt, auch schon ein wesentliches Statement zur Kommunikationskompetenz eines Unternehmens.

Spielen Sie die Holzmedien, spielen Sie mit Vögele. Vergessen Sie dabei aber nicht das Spiel mit den digitalen, den sozialen und den mobilen Instrumenten. Intelligent muss das Spiel sein, doch wirklich wirksam wird es erst, wenn es auch kreativ ist. Da fehlt doch noch etwas – richtig, die neuen Medien müssen in die Wertschöpfungskette integriert werden. Diese am besten noch erweitern.

Und wer sind die Spieler? Unternehmen, die in Echtzeit erfolgreicher werden wollen und Instinktiv-Kommunikatoren, die dies in Echtzeit dem Kunden vermitteln können.

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