Jörg Kremer am 3. März 2010
Sie möchten auch mal wieder über Werbung nachdenken, die man zerknüllen oder einrahmen kann? Holzmedien ist für Sie kein Schimpfwort! Sie möchten über Kommunikation reden, die sie mit den Händen berühren können? Sie haben mal wieder Lust auf gute, alte Radio- oder TV-Werbung? Sie möchten analog sein? Sie haben Lust auf Live-Kommunikation, bei der man Kunden und Freunde anfassen kann?
Dann sind Sie hier richtig.
Vom 8. bis zum 12. März finden die Konsorten-Klassiktage der Kommunikation bei Kremer und Konsorten statt.
Es wird über die gute, “alte” Kommunikation nachgedacht. Wir werden darüber sinnieren, was sich in der analogen Kommunikation geändert hat und ändern muss – in den digitalen Zeiten. Ja, ganz ausklammern können wir die digitale Welt nicht. Wir werden uns an dieser reiben. Wir gehen der Frage nach, ob es auch einen Gegentrend zur Digitalisierung geben kann und wird.
Parallel hierzu findet eine Diskussion bei uns auf facebook statt. Hierzu laden wir Sie herzlich ein.
Während der Klassiktage beantwortet Jörg Kremer Ihre anonym gestellten Fragen rund um die aufkommenden Thema auch bei formspring.me.
Es wird Klasse!
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Jörg Kremer am 7. Februar 2010

Medien sind in der Regel extrem neugierig und messen sich zu Tode, um zu erfahren, wer sie nutzt. Nicht aus eigenem Antrieb. Die Werbewirtschaft will bedient werden. Die Holzmedien standen, um den digitalen Medien Datenparoli bieten zu können, unter ganz besonderem Datendruck.
Es war naheliegend, dass ein Holzmedium auf die Idee kommen könnte, mit einer offen vorgetragenen Gegenhaltung punkten zu wollen. faces hat dies nun getan. Inmitten von Datendebatten und Datennutzungkriegen sagt faces, sie seien das erste Magazin, dem es egal sei, wer seine Leser sind und was diese machen. Solange sie Klasse haben.
Dass das Model politisch unkorrekt raucht, macht das Cover zur perfekten Inszenierung urbaner Revolution. Man kann nur hoffen, dass faces diese Haltung konsequent durchzieht. Dann wäre faces ein gutes Beispiel für den Gegentrend zum Digitalisierungstrend, den wir in Teil zwei der Trilogie “Kommunikationsphantasie in drei Sätzen” formuliert haben.
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Jörg Kremer am 27. Januar 2010
Heute wird ein neues Gadget von Apple präsentiert, das die Phantasie aller Kommunikatoren sehr stark zu provozieren scheint. Um so wilder sind die Projektionen und Ableitungen für die Zukunft. Die Zukunft der Medien, hier besonders der Verlage, die Zukunft der Unternehmens- und Markenkommunikation sowie natürlich der gesamten mobilen Kommunikation als Einzeldisziplin.
Was muss man in Marketingstrategien für die Zukunft berücksichtigen? Wie ändert sich die Mediennutzung in der Kommunikation? Gibt es neue Formen und Längen von Wertschöpfungsketten? Ändert sich die Kommunikations- und Marketingwelt für alle oder nur für wenige? Die Großen oder die Kleinen? Muss man sich diese ganzen Fragen überhaupt stellen?
Die Trilogie wird versuchen Antworten zu geben und diese für Ihr Tagesgeschäft verwendbar aufzubereiten.
Teil 1 der Trilogie erscheint am Montag (01.02.2010), Teil 2 am Freitag (05.02.2010) und Teil 3 am Montag (08.02.2010).
Am Ende wird eine Kommunikationsphantasie in drei Sätzen stehen. Da die Trilogie ergebnisoffen angesetzt ist, sind selbst wir auf das Ergebnis gespannt!
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Jörg Kremer am 17. Dezember 2009
Medien und Medienjournalisten kommen mir oft vor, wie die kleinen Jungs, die sich in einem bestimmten Alter immer so gerne „in die Eier hauen”. Keiner hat eine Idee, warum er das tut, es schmerzt auch zuweilen und doch scheint es ein frühmännlicher Hochgenuss zu sein. Es ist ein „Job”, der einfach gemacht werden muss.
Wenn man sich täglich und (fast) ausschließlich miteinander beschäftigt, wie die Medienjournalisten und die Medien, kommt irgendwann Langeweile auf. Dieser Langeweile begegnet man mit Erhöhung der zu verabreichenden Dosis. So wie bei den kleinen Jungs die Schläge fester werden, werden die Worte bei den großen härter. Manchmal gibt es Angebote für Frieden, die werden aber genutzt, um noch mal unerwartet zuschlagen zu können. Oder mit der weißen Fahne in der Hand schnell selbst einen Schlag setzen zu können.
Beide Seiten sollten sich regelmäßig mal mit anderen Gesprächspartnern und Themen beschäftigen, um entspannter, unverkrampfter und konstruktiver werden zu können. Da sitzen erwachsene Männer im Kinderkarussell auf hoppelnden, bunten Pferden, reiten sich ständig nach und wundern sich, dass man den Abstand weder verringern noch vergrößern kann.
In den Kommentaren finden sich, wie auch bei den Protagonisten, leider auch nicht viele, die sich dem „Eierhauen” und dem Husarenritt auf dem Kinderkarussell kreativ entziehen. Wollen oder können?
Eventuell will man ja auch gar nicht wirklich Neues hören und sehen, weil man dann die argumentative und operative Komfortzone verlassen müsste. Sich auf neue Argumente und neues Handeln einlassen müsste.
Es wird vermutlich noch so manches blaue Ei geben und etliche Euros im Kinderkarussell versenkt werden – oder…
Darüber sollten wir mal reden!
(Als Beitrag zum Artikel “aussichtslos-selbstmoerderisch-unverschaemt” im Blog von Stefan Niggemeier verfasst.
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Jörg Kremer am 22. November 2009
Wir Konsorten finden Twitter eigentlich überflüssig.
Das ist noch lange kein Grund, Twitter nicht zu nutzen. Um die Mechanismen, die Sprache und die Notwendigkeiten dieses medialen Echtzeit-Ereignisses zu kennen und zu verstehen, muss man Twitter nicht nur studieren – man muss auch darin operieren. Es ist nicht die Aufgabe des Marketeers, selbst alles gut finden zu müssen, was er nutzt und nutzen muss, um für seine Kunden erfolgreich zu sein.
Jeder Marketeer erlebt da hin und wieder sein persönliches Dschungelcamp und muss durch verschiedene Ekelprüfungen.
Unser Dschungelcamp ist Twitter, wo wir unter den Decknamen “kremerkonsorten” und “neuromarketeer” operieren. Wir operieren dort am offenen Herzen.
Der nächste Schritt ist der Schritt mit den Konsorten in die Facebook-Welt. Hier erwarten wir mehr, geben dort dann auch mehr.
Sie hatten für ein Konsortenwort am Montag mehr erwartet? Der Montag dauert 24 Stunden und wenn dieser nicht mehr bringt, dann sicher der nächste Montag.
Ihnen allen einen prächtigen Montag. Und wenn Sie möchten, zwitschern Sie doch mal bei uns vorbei.
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