Jeder kennt die Leere, die Immobilien ausstrahlen, die noch nicht oder nicht mehr belebt sind. Sie wirken mitunter nicht wirklich sehr einladend. Füllen Sie die Immobilie mit den Geräuschen, die man mit der Immobilie emotional verbinden soll.
Lebensgeräusche in Wohnungen, Bürogeräusche in Büros. Das muss gar nicht explizit eine reale Situation darstellen, sondern kann sich auf ganz einfache, kulturell verankerte Geräusche reduzieren. Je reduzierter diese sind, desto breiter ist die Interpretationsmöglichkeit und um so eher findet sich der Interessent mit seiner persönlichen Assoziation wieder. Diese subtile Wirkung nicht expliziter Geräusche wurde von Neurowissenschaftlern nachgewiesen. (”Cultural messages that get into your nervous system are very common and make you behave certain ways,” so neuroscientist Read Montague of Baylor College of Medicin.)
Stellen Sie sich vor, sie gehen an einer Immobilie vorbei, die man mieten oder kaufen kann und hören die Geräusche, die man schon als Kind womöglich geliebt hat. Geräusche, die man sich wünscht, wenn man arbeitet. Weit weg von der Realität. Geräusche aus einem Idyll. Würden Sie diese Immobilie vergessen? Nein! Das Schild vor der Tür oder am Fenster hätten Sie schnell vergessen oder gar nicht erst gesehen.
Man kann eine Immobilie nicht alleine den Ohren verkaufen. Beachten Sie die Ohren beim Verkauf, haben Sie aber einen Sinn mehr, der sich an Sie und Ihre Produkte erinnert. Nahezu unauslöschbar.
Welche Sounds wann, wo und wie am besten eingesetzt werden können, wenn Sie Ihre Immobilienprojekte vermarkten, steht in unseren Neuro-Immobilienmarketing-Konzepten.
Was Sie damit erreiche können, hören Sie jetzt hier:
Wir hatten für diese Woche immobile Themen angekündigt. Auf Grund von Unpässlichkeiten bei den Autoren, müssen wir das Thema leider auf die nächste Woche verlegen. Wir schreiben das nur ungerne, wissen wir doch Ihre Treue sehr zu schätzen. Ihnen einen sonnigen Tag.
Wer sich aus welchem Grund auch immer in der Digitalität unseres heutigen Lebens tummelt, dem wird schnell eines klar. Es gibt wenige, die originären Inhalt bieten, aber viele, die originäre Inhalte anderer nutzen, sich selbst groß zu machen. Das Königsmedium derartigen Handelns ist Twitter. Bei knapp 100 Followern, die wir nun selbst bei Twitter haben, gibt es drei Verfolgerversionen. Zitatschleudern, Weisheitengebläse und Verbreiter von Heißluft. Zitatschleudern wollen, was zumeist ein erster Klick aufdeckt, meist das Leben oder die Arbeit coachen. Gerne entdeckt man auch menschen, die wahre Genies zu sein scheinen, weil sie für alle gerade aktuellen Themen ausgewiesene Spezialisten sind. Das Spezialistentum scheint mit der Dynamik sich variierender Topthemen eng verbunden zu sein. Weisheitengebläse sind gerne esotherisch engagiert, haben aber eine Schnittmenge mit den Zitatschleudern. Heiße Luft führt meist auch nur zu heißer Luft in Form von unendlich vielen “jetzt kostenloses E-Book anfordern”. Man verläuft sich dort schnell in einem Affiliate-Dschungel, aus dem es keinen Ausweg zu geben scheint. Ausser in endlosem Reichtum. Es gibt sie aber, die Perlen, die man sich mühsam auf die Timeline reihen muss, um am Ende eines jeden Tages doch noch sagen zu können, dass sich der Blick und der Klick in diese Welt gelohnt hat. Wenn es 10% sind, war es aber ein sehr guter Tag. Der Durchschnitt liegt bei gefühlten 3 bis 5 Prozent.
Für uns und Sie eine anstrengende Woche. Das hat geistige Mobilität verlangt und erschöpft. Diese Woche soll anders werden. Muss anders werden. Wir widmen uns in dieser Woche dem Banalen und Immobilen. In Zeiten, die ohne das Wort mobil nicht auszukommen scheinen, ist das Wort immobil fast mittelalterlich. So traten die Immobilienprojekte auch über Jahrzehnte auf. Wie klappernde Ritter – Klappern war man vom Handwerk gewohnt – klapperte man einfach etwas lauter und war der Meinung der Weisheit letzten Schluss in Stein und Mörtel verewigt zu haben.
Warum sich dies plötzlich änderte und mit welchem Ergebnis, darüber werden wir in dieser Woche schreiben. Auch wagen wir einen Blick in die Zukunft und auf das Potenzial, das noch ungenutzt ist, warum Schätze nicht gehoben werden, wenn die immobile Branche Projekt um Projekt ausschachtet. Natürlich wird der Konsortenansatz in der Immobilien-Kommunikation nicht fehlen – das Neuro-Immobilien-Marketing mit der einzigartigen Lizenz zum Werteschöpfen.
Mitdenkerin und Mitautorin zum Thema Immobilien-Marketing wird Sibel Naric sein, die für die Kommunikation bei Corpus Sireo verantwortlich ist. Es ist die erste Co-Autorenschaft und wir freuen uns sehr darauf. Könnte dies doch der Anfang sein für die Einbindung weiterer Gastautoren bei Kremer und Konsorten.
Und was soll das Banale sein? Themen, die völlig ungeplant jeden Tag an die Oberfläche gespült werden. Hier bei uns, bei Ihnen, in der Nähe oder der Welt. Werbung, Gesellschaft, Märkte und Produkte. Jedes Thema für sich oder im konzertanten Zusammenspiel. Hier, auf facebook oder auch auf twitter.
Es wird eine wilde Woche…
Wenn Ihre Woche nicht wirklich wild zu werden droht, im Sinne guter, erfolgreicher, begeisternder Kommunikation, kennen Sie ja ein paar Konsorten, die das leicht für Sie erledigen.
Es ist Freitag, es wird Nacht. Sie möchten in diese eintauchen. Manche trinken Alkohol, andere nehmen Drogen, um einer solchen Nacht den richtigen Kick zu geben. Sie haben es da viel besser. Sie haben den Text des 5. Tages der “Konsorten-Klassiktage der Kommunikation”. Dieser Text ist Ihr LSD für diese Nacht. Drucken Sie den Text, schneiden Sie sich einen Trip von ca. 4 Quadratzentimetern aus dem Druck und lutschen sie diesen. Dazu um “viertelnachacht” den Trailer anschauen. Viel Spaß und eine gute Nacht…
Über facebook, xing und twitter hatten wir um Statements zu den Themen der “Konsorten-Klassiktagen der Kommunikation” gebeten. Ein paar davon möchten wir hier nutzen, um die Konsorten-Klassiktage anzumoderieren. Nach Ines Arntz, Markus Walter,Claudia Boss und Thomas Chiari, leiten wir den 5. Tag mit dem Fotografen Oliver Ackers ein:
“Heute bietet die digitale Werbefotografie nicht nur eine ökonomische Bereicherung sondern – und darum sollte es ja eigentlich auch bei der Wahl der Mittel im kreativen Bereich gehen – eine wirkliche Erweiterung der gestalterischen und technischen Möglichkeiten wie z.B. durch die heute möglichen hohen ISO Werte bei sehr guter Bildqualität sind die Grenzen der Fotografie neu gesteckt worden. In der digitalen Werbefotografie von heute steht wieder der kreative Umgang mit der Vielzahl an Möglichkeiten im Vordergrund.”
Oliver Ackers macht sich Gedanken um die Kreativität der Fotos und lässt uns auf gewaltige Ergebnisse hoffen. Welche Fotos brauchen wir denn in einer sich verändernden Kommunikationslandschaft? Als die Fotos den Weg vom Dia auf das Papier fanden, war der Druck schlecht. Bilder mussten sich nicht so anstrengen, gut auszusehen. Als Bilder dann den Weg vom Papier auf den Bildschirm antraten, waren Bildschirme so schlecht, dass Befürchtungen laut wurden, Bilder würden in der Masse schlechter werden, weil nur noch für Bildschirme produziert. Dann wurden die Bildschirme so gut, dass man sich in der Fotografie wieder strecken musste, um auf großen, sehr fein auflösenden Bildschirmen nicht völlig zu versagen. Gott Nikon, Canon, Sony, Hasselblad und anderen sei Dank, wurden Bilder digitaler, perfekter, man konnte der Fotogier auf hohem Niveau Befriedigung verschaffen. Die Fotowelt scheint zur Zeit, Oliver Ackers bestätigt das, eine hoffnungsvolle und heile zu sein.
In diesem Moment passiert in der Kommunikation etwas. Kommunikation versteckt sich mehr und mehr auf den Minibildschirmen der Mobiltelefone und schreit weniger nach der höchsten Qualität, sondern mehr nach höchster Aktualität. Fotos werden kleiner und schneller, um den Weg durch den Äther schneller und günstiger gehen zu können. Parallel wird das mögliche Aussterben, sagen wir eine extreme Reduzierung, der Holzmedien erwartet. Die Notwendigkeit, die Masse der Fotos hochwertigst zu schießen sinkt demnach rapide. In drei Jahren, sagt Google, werden mehr Smartphones, als Computer verkauft. Die Zeit, in der mobile Menschen mit immobilen 17 oder 19 Zoll Laptops sich quälten, sind den 13 Zoll Zeiten gewichen. Und es wird immer kleiner. In der Masse werden Fotos anspruchsloser werden.
Schon jetzt sind die Konsumenten daran gewöhnt, nicht ein großes, tolles Foto zu sehen, sondern eine Klickstrecke mit 30 Fotos. Die Ursache ist hierbei egal. Das Ergebnis ist verheerend. Für die Fotografen. Es könnte sich für die Fotomassen, die Masse als Fotograf durchsetzen. Man stellt die Kamera auf Brassai, Lindbergh, Mapplethorpe, Avedon, Newton oder Ackers und zack. Das Studio und die Lichtführung wird wie in 3D Programmen in der Kamera simuliert, ebenso die professionelle Bildbearbeitung. Einem Dienstleister im Internet werden die Bilder drahtlos übermittelt, dieser sichtet diese digital und spielt sie nach Themen sortiert den Medien zu. Schöne neue Bilderflut.
In diesem Orkan von Fotos halten wenige wacker die alten Positionen, um, wie jetzt gerade das Polaroidbild, den Gegentrend zu formieren.
Wofür Benicio del Torro und Johnny Depp in Fear and Loathing in Las Vegas noch jede Menge LSD nehmen mussten, verrückte Bilder im Überfluss erleben zu können, das erledigt in der Zukunft die digitale Kommunikation mit einem gewaltigen Foto-Tsunami, dem keine Menschen, aber Millionen Augen und Hirne zum Opfer fallen. Auf hunderten Bildschirmen, vom Mobiltelefon, über Displays an Kassen, in Zügen und Bussen, in Geldablagen in Kiosken, in Autos, am Kühlschrank, an Tanksäulen und tausend anderen Plätzen werden wir digital bis zur Atemlosigkeit bebildert.
Fotografen, ihr müsst Euch etwas einfallen lassen.
Das bewegte Bild könnte die Lösung sein. Aber auch da sieht man im Alltag nichts als Ödnis. Ausserhalb des HDTV-Heimaltars in Kinogröße werden die Konsumenten nicht mit Qualität verwöhnt. Von youtube und youporn geprägt, ist auch dort der Anspruch gering geworden. Erste Mobiltelefone mit HD-Kamera und Beamer erfüllen heute schon die Qualitätsansprüche der Masse. Wird die nächste Generation auch einen Menüpunkt Tarantino haben, der einen speziellen Schnitt, spezielle Musik und eine tarantinoeske Farbstimmung in den selbst gedrehten Bildern erzeugt? Der Film vom Kinderspielplatz als “Tarantino” auf youtube und die Freundin als “lalala” auf youporn.
Wenn es in Sachen Qualität dann mal richtig krachen soll, schleicht sich das Digitale immer mehr ins Reale. Avatar und Alice im Wunderland lassen die Grenzen zwischen Mensch und Animation fast verschwimmen. Fotografen finden ihr Heil demnach auch nicht im bewegten Bild, sondern als Bildprogrammierer 2D oder 3D.
Alles wird IT. Fotos, Filme, Musik, Kommunikation. Derartig auf null und eins reduziert, werden wir Stimulanzen benötigen, um uns Codezeilen und Drahtgittermodelle schon früh als digitale Realität vorstellen zu können – ein Bild von der neuen Welt machen zu können.
LSD, Lebendigkeit statt Digitalität
Lassen Sie uns immer genug LSD als Stimulans im Haus haben, um bei aller Liebe zur Modernität und Veränderung, eines nicht zu vergessen. Wir Menschen lieben es einfach über alle Maßen, Mensch sein zu können und zu dürfen, Menschen erfreuen, erleben und erleiden zu können. Und da LSD nicht süchtig macht, gönnen wir uns doch den Luxus. Viel Spaß Oliver Ackers, wenn Sie am Montag wieder LSD bei Ihren Projekten einsetzen.
Oh, es ist spät geworden. Zeit für einen Italo Western, wie man ihn vor Zeiten gern in der TV-Nacht serviert bekam (hier eine deutsche Abart). Und dann ab ins Bett oder in die Nacht. Sie können dies auch beliebig kombinieren.
In dieser Woche standen alle Beiträge hier im Blog der Konsorten unter einem Thema. Zusammen mit Ihnen haben wir dies auf twitter, facebook, formspring und xing vorbereitet und gemeinsam durchlebt. Wir möchten uns bei allen bedanken, die sich eingebracht haben, die agiert und reagiert haben. Dank auch für jede kostbare Minute, die Sie unserm Blog geschenkt haben. Es wurden Gespräche angestoßen, die wir weit über diese Woche hinaus noch führen werden.
Auf den Turnierplätzen des Marketings erkennt man Kremer und Konsorten an diesem ritterlichen Wappen. Für den Erfolg der Kunden kämpfend. Mit den Werkzeugen für die Schaffung der schärfsten Waffen der Welt – Wort und Bild. Flügel besitzend, die die nötige Höhe für einen immer neuen und generalistischen Blick ermöglichen, um zu sehen, was andere noch lange nicht sehen. Den Apfel der Verführung kunstvoll führend. Bereit für kraftvolle Angriffe und kunstvoll vorgetragene Verteidigungen.
Die Konsorten laden Sie freundlich ein, sich einzumischen. Kommentieren Sie, diskutieren Sie, provozieren Sie. Aber bitte wahren Sie einen Stil, der unter unserem Wappen Platz hat und Ihnen nur zur Ehre gereichen kann.
Jörg Kremer ist Mitglied der Association for NeuroPsychoEconomics, Mitglied der American Marketing Association (AMA) New York Chapter und Mitglied im Marketingclub Düsseldorf