Stadtmarketing ist eines der schwierigsten Marketingfelder, das man sich als Marketer vorstellen kann. Man hat eine unzählige Anzahl von Produkten, eine über alle Maßen diversifizierte Zielgruppe, extrem viele Botschaften und Kommunikationskanäle. Damit nicht genug, denn meist hat man noch ein prätentiöses politisches und wirtschaftliches Umfeld, das sich berücksichtigt wissen möchte. Bevor es jetzt vergessen wird, das alles muss mit sehr überschaubaren Budgets konzipiert und kommuniziert werden.

Das schreit nach Vereinfachungsstrategien.
Wer sich in den Rahmenbedingungen nicht völlig verlieren möchte, muss die Komplexität reduzieren. Was will man sein? Heimat! Heimat bleiben und Heimat werden. Hier sei Herbert Grönmeier zitiert, der sang: „Heimat ist kein Ort, sondern ein Gefühl.“. Welches Gefühl hat eine Stadt? Welches Gefühl macht eine Stadt aus? Das gefunden, hat man nur noch eine Botschaft, die man zu allem und mit allen teilt. Das ist nicht ein Wort oder ein Satz. Es ist ein Gefühl, das einen Rahmen bietet, in dem man sich mit vielen Worten, vielen Bildern und Aktivitäten bewegen kann.

Das verlangt nach Gefühl.
Welches Gefühl passt zu einer Stadt? Da helfen die Instrumente des Neuromarketings, da hilft ganz besonders das Neuromarketingkonzept „biology first“ von Jörg Kremer und Konsorten. Auf einer emotionalen Landkarte bekommt eine Stadt einen Charakter zugeschrieben, einem Menschen gleich. Dieser Prozess bedarf ungewöhnlicher Mittel, um ungewöhnliche Ergebnisse erzielen zu können. Die sind Teil von „biology first“.

Ist die Stadt erst emotional definiert, wird eine emotionale Dimension festgelegt, in der sich ab diesem Zeitpunkt alles bewegen muss, um, mit welcher Info auch immer, an wen auch immer, immer die richtigen Impulse senden zu können. Und das mit jedem Detail, das einer Stadt zur Kommunikation zur Verfügung steht. Nur eine Kampagne zu entwickeln und diese zeitlich begrenzt abzuspulen, ist nicht falsch, aber sie entwickelt keinen Vorsprung vor allen anderen, die es auch mit einer Kampagne versuchen. Um das managen zu können, wird mit „biology first“ eine Vorgabe für sämtliche Marketingaktivitäten auf zwei DIN A4 Seiten definiert. Leicht verständlich, leicht anwendbar, wird so jede Entscheidung erleichtert, beschleunigt und kann auf allen hierarchischen Ebenen völlig verlustfrei angewendet werden. Soll man eine Stadt wirklich nach Gefühl steuern? Jeder antwortet nein, der in klassischen Mustern hängen geblieben ist. Jörg Kremer sagt: „Ja!“

Welches Gefühl schafft es als Nachricht bis in die Tagesschau?
Ein Beispiel dafür, wie mächtig ein Gefühl sein kann, hat Jörg Kremer in Hamburg geliefert. Der Satz: „Ich lehne meinen Kopf sanft an die warme, weiße Wand und fühle – Heimat.“ hat es, obwohl es zig andere Fakten gab, die gigantisch genug waren, um erwähnt zu werden, bis in die Tagesschau geschafft. Der Teil der Stadt, für den der Satz formuliert wurde, wurde kurz danach zum teuersten Immobilienspot Deutschlands. Ein Gefühl hat nicht nur Kraft, es hat, wenn man es richtig definiert und anwendet, konsequent anwendet, auch einen Wert. Welchen Wert es haben soll, kann im Vorfeld definiert werden.

Und plötzlich hat eine Stadt einen Charakter.
Das neurophysiologisch und evolutionspsychologisch definierte und kommunizierte Gefühl entwickelt seine Kraft nicht nur nach außen. Es macht eine Stadt auch nach innen besser führbar. Identifikation steigt, Leidenschaft steigt, Energie steigt, Wirkung steigt – und das bei sinkenden Aufwänden.

Nehmen wir mal ein Stadtfest als Beispiel. Das bekommt zuerst einen Namen, der das Gefühl trägt, es bekommt Aktivitäten, die das Gefühl tragen und mehren, es bekommt eine Kommunikation, die das Gefühl trägt und mehrt. Jeder Akteur wird dadurch Teil des Gefühls und wird es mehren. Damit bekommt ein Stadtfest einen Charakter und ist nicht mehr das Stadtfest, das die 25ste Kopie eines Stadtfestes von nahezu jeder anderen Stadt sein könnte. Dafür muss man sich von manch altem Zopf, der nicht das richtige Gefühl versprüht, trennen. Wenn es einen Aufwand gibt, dann den, sich verändern zu müssen. Innerlich, äußerlich, authentisch, ehrlich. Alles andere wird leichter.

Veränderung muss Spaß machen.
Veränderung wird meistens als ein schwerer Willensakt beschrieben, der von Rückschlägen und oft von fehlender Konsequenz geprägt ist. Das ist eine selbsterfüllende Prophezeiung. Veränderung kann auch eine Lust sein, wenn man sie von Beginn an als Lust erkennt und lebt. Auch hier bietet das Neuromarketing intensiv wirksame Instrumente, um das leicht werden zu lassen, woran die meisten Städte scheitern – dem Willen zur und der Lust an der Veränderung.

Jede Stadt, die ein Gefühl hat, wird automatisch Florida.
Da gibt es noch den Richard Florida mit seinen Thesen zur Stadtentwicklung, den viele lieben, manche aber auch für große Fehlentwicklungen verantwortlich machen. Sein Buch „The Rise of the creative Class“ empfiehlt, die Kreativen in Städten groß zu machen, um Städte lebenswerter und erfolgreicher werden zu lassen. Neuromarketing im Stadtmarketing angewendet, lockt die Kreativen in einem sehr gesunden Maß an, weil Kreative Gefühle in besonderer Weise lieben und zu nutzen wissen. Man bekommt also jede Menge Florida „by the way“, ohne die Risiken, die eine Floridaisierung mit sich bringt.

Zu Chancen, die Neuromarketing im Stadtmarketing bietet, zu Risiken und Nebenwirkungen, fragen Sie bitte Ihren Arzt, Apotheker – oder Jörg Kremer.

 

 

Kremer und Konsorten ist ein einzigartiger Marketing- und Kommunikationsdienstleister mit Kunden in Deutschland und der Schweiz. Die Einzigartigkeit besteht in über 16 Jahren Erfahrung mit den Themen Neuromarketing und Neurokommunikation und dem darauf basierenden, eigenen Marketing- und Kommunikationskonzept – "biology first". "biology first" setzt auf die Annahme auf, dass man den Menschen in der Biologie seines Denkens und Handelns sehr gut kennen muss, um ihn schnell erreichen, nachhaltig faszinieren und aktivieren zu können. "biology first" ist die Essenz aus aktuellem Wissen in den Bereichen Neurophysiologie, Neuroökonomie, Evolutionspsychologie und Psychologie sowie der langjährigen Anwendungserfahrung in sehr vielen Branchen, Unternehmens-, Marken- und Marktsituationen. Als "atmende" Struktur passt sich Kremer und Konsorten mit individuell zusammengestellten Teams den Inhalten und der Größe der jeweiligen Aufgaben an. Das Ergebnis ist höchste Einzelfallkompetenz bei minimalen Overheads.

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