Die Menge der Kommunikationsmöglichkeiten scheint dramatisch zu wachsen. Das haben wir im Wesentlichen den digitalen Kommunikationskanälen zu verdanken, die unendlich variierbar und innovierbar erscheinen. Aber auch in der analogen Welt trifft man täglich auf neue Möglichkeiten, kommunizieren zu können, weil der Wettbewerb mit der digitalen Kommunikation existenziell geworden ist.

Für Marken, die etwas zu erzählen haben, ist diese Entwicklung eine Lust. Eine gute Unternehmensgeschichte, eine gute Marken- oder Produktgeschichte, gute Geschichten von Menschen werden in die Kommunikationskanäle gesogen. Denn alle Kommunikationskanäle suchen nach guten Geschichten, um mit diesen, die eigene Geschichte zu optimieren. Jeder Kommunikationskanal muss sich in der Masse der verfügbaren Alternativen abgrenzen. Für diese Abgrenzung kann für einen kurzen Augenblick immer mal wieder eine besondere Technik dienen. Aber dann zählt wieder nur eins: Stories!

Anbiedern – keine gute Geschichte
Wer gute Geschichten liefert, muss sich deshalb nicht anbiedern oder jede Reichweite teuer erkaufen. Die richtig guten Geschichtenlieferanten müssen sich überlegen, wem sie ihre Geschichte für welche Gelegenheit und welchen Kanal zur Verfügung stellen. Sie müssen lernen, nein zu sagen. Das wird sich für manchen unrealistisch anhören. Das liegt dann aber daran, dass diese keine wirklich gute Geschichte haben und den Effekt deshalb nicht kennen können.

Wer keine gute Geschichte hat, hat meistens niemanden, der eine wirklich gute Geschichte erzählen kann. Denn es gibt nichts und niemanden ohne Geschichte. Sie muss nur auf denjenigen treffen, der sie so zu erzählen weiß, dass alle danach lechzen.

Gute Geschichten lassen lechzen
Nach Geschichten lechzt der Markt aber nur dann wenn sie das Momentum haben, in nahezu jedem Kommunikationskanal genug Substanz für Mehrfachkontakte und ganze Custumer Journeys entwickeln zu können. Deshalb müssen Brand- und Product Stories von heute einen anderen Plot, eine andere Tiefe und eine andere psychologische Qualität haben. Man weiß heute nämlich sehr viel mehr über das Gehirn und seine Funktionen, um eine Geschichte genau so erzählen zu können, dass man nicht mehr hoffen muss, dass eine Geschichte gehört wird und wirkt. Man kann heute Geschichten so erzählen, dass man weiß, wer sie hören will und in welcher Art darauf reagiert.

Das große Konversionsraten
Auch heute ist man noch weit weg von 100% Sicherheit in der Kommunikation. Aber so manche Konversionsrate, die man sich heute schönredet, ist eigentlich eine Farce. Man stelle sich eine Konversionsrate von 2,5% vor. Damit nimmt man in Kauf, dass 97,5% sich wenig bis gar nicht angesprochen oder inspiriert fühlen. Sogar Abneigung entwickeln, weil sie immer wieder zur Masse gehören, die angesprochen wird, obwohl keinerlei Interesse besteht.

Am Ende dieser Geschichte könnte Ihre Geschichte entstehen
Wenn Sie keine Lust mehr haben sich an Prozentzahlen zu erfreuen, die sich dem Alkoholgehalt von alkoholfreiem Bier nähern, lassen Sie uns doch mal zusammen schauen, welches Potenzial bei Ihnen noch brach liegt. Die meisten sind erst überrascht, auf was sie seit Jahren verzichten und dann sehr erfreut, wie viel leichter Kommunikation, ja sogar das gesamte Marketing wird, wenn wir eine neue Geschichte entwickelt haben.

Die Geschichte mit den Geschichten ist eine spannende Geschichte. Mehr davon erzählt Ihnen Jörg Kremer sehr gerne selbst: kremer@kremerundkonsorten.de oder +49 151 11555355

Jörg Kremer ist Werber, Neuromarketer und Entwickler des Neuromarketingskonzepts biology first. Er startete früh mit einer Agentur für Corporate Design, entwickelte sich konsequent zum Corporate Advertiser, für den schon in den frühen Anfängen das Internet fest zur Kommunikation dazugehörte. Das alles bündelte er in einer Full Service Agentur. Zur Jahrtausendwende widmete sich Kremer dem neu entstehende Wissen in der Hirnforschung und der Evolutionspsychologie und entwickelte das Neuromarketingkonzept biology first. Heute gilt er unter dem Label Kremer und Konsorten als Spezialist für Neuromarketing mit einzigartig umfangreichem Umsetzungswissen in vielen Branchen und nahezu jeder Anwendungssituation. Kremer hat vier Kinder und lebt heute mit seiner Verlobten Carmen Bußmann im Ruhrgebiet.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.