Die Lösung aller Probleme: Brainstorming! Denkste. Brainstormings sind manifestierter Ausdruck gebremsten Denkens. Ja, es gab sicher schon mal ein gutes Brainstormingergebnis. Setzt man aber die Anzahl der Stunden, die alle Beteiligten zusammen in Brainstormings investieren, inklusive Vorbereitung und der Nachbereitung der zumeist kurzatmigen Ergebnisse, in Relation, sind die meisten erschrocken. Viel zu viel Aufwand für viel zu wenig wirklich neues Denken. Warum ist das so?

Ganz oberflächlich betrachtet liegt es daran, dass die immer gleichen Rituale in immer gleichen Abläufen an zumeist sehr identischen Orten wirklich Neues schon im Ansatz unterdrücken. Diese Erklärung alleine reicht eigentlich schon aus, um sich mit einem geflüsterten „Klar!“ nach neuen Möglichkeiten umzuschauen, Neues zu entdecken. Das sind aber nur die äußeren Faktoren, die Brainstormings, die vermeintlichen Hengste unter den Gesprächsformen, zu Wallachen werden lässt.

Was bremst den Menschen beim Stürmen?
Menschen haben ein ausgeprägtes Harmoniebedürfnis. Sie suchen Konsistenz. Dafür schaut man gerne auch mal nur auf den Teil der Realität, der die Harmonie nicht zu sehr stört. Neues Denken braucht aber einen ungetrübten Blick auf die Realitäten, um sie ändern zu können.

Gewohnheit ist eine große Macht. Unser Hirn schützt sich auch dadurch vor Überlastung, indem es das Denken und Handeln so weit routiniert, wie eben möglich. Grundsätzlich ein unfassbar gute Einrichtung der Natur. Beim Brainstorming aber eine mächtige Bremse.

Unsere Wahrnehmung ist beschränkt. Wir können nur die Worte denken, die wir kennen. Das Auge sieht nur das, was es kennt. Wieder begrenzt uns die Natur auf einen Bruchteil dessen, was möglich ist.

Um dennoch Erfolg zu haben in Brainstormings, die Lösungsorientierung zu dokumentieren, werden Lösungen oft vorschnell angenommen. Neues liegt aber, wenn man überraschen möchte, jenseits der ersten Idee, der vordergründigen Idee, der offensichtlichsten Idee.

Und erneut ja, es gibt Menschen, die sich diesen äußeren und inneren Zwängen entziehen können oder ihnen weniger ausgeliefert sind. Die brauchen kein Brainstorming. Da ist die Gesprächsform des Brainstormings dann die Bremse.

Spielt doch mal!
Nach 20 Jahren, in denen wir an vielen Brainstormings bei Kunden teilnehmen konnten/sollten und die Last des Brainstormings immer gewaltiger erschien, war der Leidensdruck so groß, dass eine Lösung gefunden werden musste. Gefunden hat Jörg Kremer die Lösung auf der Suche nach dem nächsten LEGO Shop, um für die Kinder bunte Steinchen zu holen. Bei Google tauchte das Wort LEGO SERIOUS PLAY auf. Ein Konzept, das LEGO von Wissenschaftlern hat entwickeln lassen, um sich selbst mit den eigenen Mitteln aus der tiefsten Krise des Unternehmens holen zu können. Mit dem Spiel mit LEGO Steinen.

Tage später brannte die Leidenschaft für LEGO SERIOUS PLAY derart, dass für mehrere tausend Euro entsprechende Steine angeschafft wurden. Jetzt, fünf Jahre später, ist nicht nur die Begeisterung für LEGO SERIOUS PLAY groß, sondern die Erfolge damit sind es auch. In vielen Unternehmen haben wir mit LEGO SERIOUS PLAY Workshops die dicksten Nüsse geknackt. Ja, regelrecht geknackt. Die Ergebnisse waren immer Brüche mit dem Gewohnten, gänzlich neues Denken, über das selbst die Teilnehmer, die es spielerisch erdacht hatten, völlig überrascht waren.

Über Spielkinder sollte man nicht lachen.
Es gab immer Mitarbeiter, die sich lustig gemacht haben. Jeder von denen war danach der glühendste Botschafter. Wer einmal die Magie erfahren hat, die in der Hand/Hirn Verbindung liegt, wer einmal gefühlt hat, was eine absolut neue Form der Auseinandersetzung mit Problemen für gänzlich neue Lösungen hervorbringt, wird süchtig. Jörg Kremer hat LEGO SERIOUS PLAY noch freier interpretiert, dem Konzept die bestimmte Zwänge genommen, um noch freiere Ergebnisse ermöglichen zu können.

Heute, über fünf Jahre später, ist jeder LEGO SERIOUS PLAY Workshop wie eine Häutung für die Unternehmen. LSP ändert nämlich nicht nur für den Moment die Regeln, sondern, regelmäßiger genutzt, auch die Kultur.

Wer einmal spielt, wird süchtig.
Was haben wir mit LSP schon alles verändert? Marketing, Kommunikation, Produktportfolios, Produkte, Unternehmenskultur, Brands, Unternehmensstrategien, Brandstories, Vertriebskanäle, Teams, nahezu in allen unternehmerischen Bereichen hat Jörg Kremer als Moderator der LSP Workshops die jeweilige Welt auf den Kopf gestellt. Nicht das sie danach falsch herum stand, nein, sie stand anders da. Faszinierend, inspirierend, verändernd, vereinfachend in hohem Maße – neu!

Ein LEGO SERIOUS PLAY Workshop oder das, was Jörg Kremer daraus weiterentwickelt hat, ist ganz leicht zu haben. Das Briefing kann nur aus einem Satz bestehen. Dann rücken wir mit Kisten voller bunter Steine an und am Ende steht immer eine Veränderung. Immer. Es war noch nie anders. Können Sie das von Brainstormings behaupten?

Ja, dann spielt doch mal mit Kremer und Konsorten.

 

 

 

 

 

 

Kremer und Konsorten ist ein einzigartiger Marketing- und Kommunikationsdienstleister mit Kunden in Deutschland und der Schweiz. Die Einzigartigkeit besteht in über 16 Jahren Erfahrung mit den Themen Neuromarketing und Neurokommunikation und dem darauf basierenden, eigenen Marketing- und Kommunikationskonzept – "biology first". "biology first" setzt auf die Annahme auf, dass man den Menschen in der Biologie seines Denkens und Handelns sehr gut kennen muss, um ihn schnell erreichen, nachhaltig faszinieren und aktivieren zu können. "biology first" ist die Essenz aus aktuellem Wissen in den Bereichen Neurophysiologie, Neuroökonomie, Evolutionspsychologie und Psychologie sowie der langjährigen Anwendungserfahrung in sehr vielen Branchen, Unternehmens-, Marken- und Marktsituationen. Als "atmende" Struktur passt sich Kremer und Konsorten mit individuell zusammengestellten Teams den Inhalten und der Größe der jeweiligen Aufgaben an. Das Ergebnis ist höchste Einzelfallkompetenz bei minimalen Overheads.

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