Zum 400. Blogeintrag Jahr trafen sich die beiden Chefredakteure, stellvertretenden Chefredakteure, Fach- und Auslandsredakteure, Praktikanten und Sekretäre auf einem dem Anlass würdigen Boden – dem “Rekord” in Düsseldorfs aufstrebendem Flingern Nord.
Die beiden Redner und Gäste in Personalunion lobten zu Beginn der Feierlichkeit die Qualität der Beiträge und erklärten mit beinahe pathetischer Ernsthaftigkeit, dass man sich auch in einem thematisch und wirtschaftlich schwierigen Umfeld nicht vom Qualitätsweg des Blogs abbringen lassen wolle. Prof. Oliver Dohle bekräftigte die Unterstützung aller Kräfte bei Kremer und Konsorten für den Blog und gab als Ziel einen 1000. Beitrag aus, den man noch in dieser Dekade publizieren wolle. Der Altersvorsitzende Dr. h.c. mult. tumult. Jörg Kremer sagte auch weiterhin sein persönliches Engagement zu, dem es zu verdanken ist, dass es diesen Blog in dieser Form gegeben hat und weiterhin geben wird.
Es folgte der bunte Teil der 400-Jahr Feier, in dem besonders gelungene Formulierungen aus den vergangenen 400 Artikeln rezitiert wurden. Dieser Teil der festlichen Würdigung des Blogs umfasste kurzweilige 400 Beiträge.
Das Rekord entließ die Gäste dieser gelungenen, unablässig augenzwinkernden Selbstbeweihräucherung nach fast 400 Minuten in eine mittellaue Sommernacht. Noch lange klang die feierliche Stimmung mit allen Anleihen an die Ernsthaftigkeit und Leichtigkeit des Lebens und Arbeitens in den Köpfen der Aktiven und Gäste nach.
Beobachter der Szene betonten in ihren Kommentaren, sie hätten in den letzten 400 Jahren selten einer so anrührenden, wie auch bescheuerten Veranstaltung ihre Zeit geschenkt. Der Höhepunkt, da waren sich alle Kommentatoren einig, war der Satz “Danke Mama!” am Schluss der Rede des Altersvorsitzenden.
Hier geht es zu den Gastkommentaren zum Jubiläum von Ines Arntz und Eva Ehrig.
Ich erlaube mir, den Kommentar zum Artikel zu machen. Danke für die Worte. Danke…
Ewig zweiter im Zweireiher
Buchhaltung.
Zum 400.sten mehrfach gefordert, unaufgefordert 400,2 % erreicht. So ist das Arbeiten mit Herrn Kremer in Person zu umschreiben. Er landet Punkt unter enormen Druck, innerhalb dessen er zeitgleich Diamanten zu schleifen versucht. Nun gut, Mithalten verlangt nach langem Atem, Durchhalten nach einem exakten Training und Ankommen jeder Menge Eigensinn.
Am Anfang.
Sass man beisammen, dann gegenüber, lief lange Wege auf anderen Karten, probiert den Beifahrersitz – direkt nebeneinander. Driftet aus und greift dann zu.
Blogs und Bockmist I.
Ich lese mannigfach digitales Wort und das täglich, Halt machen dabei nur wenige, unbemerkt ziehen viele vorbei. Das Wort mit der entzückenden Kraft, das bis zur Gänze überreizt – und das von Lay 01 bis Version 04 – erlebt seine Erfüllung irgendwo am Ende, kurz vorm nächsten Anfang.
Das Optimisten-Ding.
Ich finde ziemlich viele Sachen gut, die ich mir allesamt nicht sonderlich gut merken kann.
Ich finde viele Sachen falsch, die ich mir extrem gut einprägen und immerfort von mir geben kann.
Blogs und Bockmist II.
Blogs sind eine feine Sache, wenn man sie fühlig mit echten Inhalten füllt. Die Leidenschaft über Zuckerstreuer in Person Worte zu imprägnieren, fand vor geraumer Zeit Platz auf DIN-A4. Herr Kremer hat dieses Format definitiv verlassen.
Dabei findet er den Klang klatschdicker Pappe nach wie vor: »Hände durch die Haare, Wende zur Wand, falls vorhanden Fenster, Blick in den Raum, Hände in die Hosentaschen, Beine kreuzen.«
Ich frage mich an dieser Stelle, ob die Fete wirklich im Festgewand vor Luftrüsselklangkulisse stattgefunden hat. Im Rekord wart Ihr so und so.
Die Wege, die Karten und dazu das Quäntchen Glück. Lecker.