
Wer mit diesen schlauen Grafiken meint Innovation in den Griff zu bekommen, erliegt schon der ersten Täuschung. Wer darauf verzichtet, ist der Innovation schon ein großes Stück näher.
Es gibt zwei Formen der Innovation.
Kontinuierliche Innovation und diskontinuierliche Innovation. Die Mindestanforderung an jedes Unternehmen, das sich nicht aus strategischen Gründen bewusst von der Innovation abwendet, muss kontinuierliche Innovation sein.
Produkte und Dienstleistungen müssen kontinuierlich optimiert werden – innovativ optimiert werden. Das kann substanzielle Innovation sein, oder auch “nur” gefühlte Innovation. Wesentlich ist nur, dass sie fühlbar ist. Unmissverständlich. Warum? Weil das Aufmerksamkeit bringt, Bindung erzeugt, Sicherheit gibt und die Pole Position im relevant Set sichert. Und nur die zählt – weiß man heute.
Innovation ist auch das beste Thema für dialoggesteuerte Kommunikation mit dem Markt. Denn im Dialog zählen nur gute Geschichten. Wer nichts zu erzählen hat, steht schnell am Rand, hört nur noch zu und verliert den Anschluss. Innovation ist kein Luxus. Innovation ist die Basis unternehmerischen Handelns. Wer aufhört zu innovieren, wer der Innovation nicht genug Raum gibt, der gibt in diesem Moment seinen Markt dem Wettbewerb offen Preis.
Diskontinuierliche Innovation, der konzeptionelle Bruch mit gewohnten Produkten und Dienstleistungen, der ganze Märkte neu definiert, neue Bedürfnisse weckt und befriedigt, liefert die intensivsten Geschichten, dessen Kommunikation aus sich selbst heraus eine ungleich höhere Kraft hat, als kontinuierliche Innovation diese jemals entstehen lassen könnte.
Wer ständig innoviert, um den Markt immer unter einem gewissen Druck zu halten, den Wettbewerb auf Distanz und den Kunden begeistert hält, erhöht die Chance auf eine diskontinuierliche Innovation überproportional. Denn eine gepflegte Innovationskultur lehrt alle Beteiligten zuhören und zulassen zu können. Zuhören und Zulassen sind die wichtigsten Kompetenzen für die Provokation diskontinuierlicher Innovation.
Der erste, der jetzt einwendet, Innovation sei ein Budgetproblem, hat Innovation nicht verstanden. Es geht um “anders”, nicht um “mehr”. Anders zu sein, hilft manchmal sogar, das Budget zu schonen, weil die Kommunikation so gut sein kann, dass sie nicht einer übergroßen Wiederholung bedarf.
Nicht zu innovieren ist deshalb der kostspielige Luxus, den man sich nicht gönnen darf. Besonders nicht, wenn die Zeiten “schwierig” sind.
Innovationsberatung gehört schon seit vielen Jahren zu den Kompetenzen der Konsorten. Konsorten beraten bei der Suche nach der richtigen, wirkungsvollen Innovation – was wird wie und zu welchem Zeitpunkt am besten von wem wahrgenommen, bewerben Innovationen mit intensivem Storytelling und begeistern Ihr gesamtes Unternehmen für wirkungsvolles Storyselling. Hört sich schon nach Innovation an. Ist es auch.
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