Konsortenwort zum Montag: iBelieve

Jörg Kremer am 7. Februar 2010

Guten Montag!

Je mehr wir Konsorten die Faszination der Präsentation des iPads durch Mr. Jobs hinter uns lassen, desto klarer wird das reale Bild der Veränderung, die das iPad auslösen wird.

Der Hype vor der Präsentation hat viele dazu verleitet, ein technologisches Wunder zu erwarten. Die übliche Gigantomanie der Nerds sollte aber nicht befriedigt werden. Das iPad hat eine ganz andere Gigantomanie im Fokus. Die des Massenmarktes. Deshalb ist es nur da technologisch hochentwickelt, wo es der Masse dienlich ist. Das gilt für die Hardware, wie auch für die Software. Wo die Masse vor zu viel Technik zurückschrecken könnte, nimmt sich das iPad diskret zurück. Wo ein Apple-User zu einem verschwitzten Windows-User mutieren müsste, wird das iPad so viel Apple wie möglich.

Schon jetzt hat man die Ads von Apple vor Augen, wo der “PC” mit irgendwelchen technischen Höchstleistungen mit unverständlichem Nerd-Wortschatz redet, “Apple” daneben einfach nur smart lächelnd funktioniert und Herzen einfängt.

Die Zukunft gehört denen, die nichts von Technik verstehen und sie dennoch nutzen können, als wären Sie die Nerds der guten, alten “Vor-iPad-Zeit”! Die Nerds werden das nicht mögen und werden es in ihren Zentralorganen in den Holz- und Digitalmedien laut zum Ausdruck bringen. So lange es die noch gibt. Es wird Ihnen nichts nützen.

Das Fazit: Die Beruhigung nach der Präsentation ist eine Aufregung, wie sie größer kaum sein könnte. Aus diesem Anlass hat die Trilogie “Kommunikationsphantasie in drei Sätzen” auch eine unerwartete Wendung genommen. Teil eins und zwei haben weiterhin Bestand, Teil drei wurde aber völlig überarbeitet und um die Beruhigung und anschließende Aufregung erweitert.

In wenigen Stunden erscheint der dritte Teil der Trilogie “Kommunikationsphantasie in drei Sätzen”. Dann wissen Sie noch mehr als die anderen. Ihr Montag wird noch richtig gut!

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