Marken sind heute nicht mehr pure Sender von Informationen. Sie sind Gesprächspartner für ihre Kunden geworden, um mit diesen zusammen die Marke zu formen.
Aber warum soll ein Kunde sich an dem Job beteiligen?
Erstens sind Kunden über Jahrzehnte mündig gemacht worden und möchten das jetzt auch gerne ausleben. Zweitens bietet das Internet die Plattform, die diese Kommunikation erstmalig in diesem Umfang und messbar möglich macht – für beide Seiten.
Warum soll der Kunde sich denn ausgerechnet mit dieser oder jener Marke befassen?
Weil nur wenige Marken es verstehen, interessant zu sein, um den Aufwand beinahe unbemerkt werden zu lassen, der beim Kunden anfällt. Ist der Impuls interessant genug, setzt eine Remix-Kultur ein, die dafür sorgt, dass die Marke ihre Markenbotschaften gespiegelt bekommt – und zwar um die Informationen ergänzt, die in ihrer Botschaft aus Sicht des Kunden gefehlt hat. Das ist für die Marken interessant – für die sollten diese Informationen aber auch relevant sein und so behandelt werden. In allen nicht redaktionsgetriebenen Medien, in den Social Media Kanälen, muss der Fokus der zur Verfügung gestellten Information deshalb auf “interessant” liegen.
“interessant” ist ein netzimmanentes Erfolgskriterium geworden und damit – auch wenn viele das nicht wahr haben möchten – ein wesentliches Erfolgskriterium für Marken.
Das bedeutet nicht, das “relevant” keinen Wert mehr in der Markenkommunikation hat. Hat es, jedoch ist der in die zweite Reihe getreten und hilft den Kunden jetzt in der Bestätigungsphase, die jeder Entscheidung nachgelagert ist.
Sie möchten das gerne mal vor dem Hintergrund Ihrer Marke und Ihrer Kommunikation diskutieren? Sehr gerne.
Uns interessiert, wie Sie darüber denken!