Jörg Kremer am 30. November 2009
Es gibt nur ganz wenige Menschen (ich kenne keinen), der sowohl Gestalter als auch Verwalter ist. Entweder gehört man mehr zu den gestaltenden Typen oder eher zum verwaltenden Schlag Mensch. Beide sind extrem wichtig, um Unternehmen oder Projekte erfolgreich zu machen. Fehlt der eine, geht der andere unter.
Das Geheimnis hervorragender Arbeit liegt immer in der Existenz und optimalen Abstimmung beider Kräfte.
Wer sich, Manager, Angestellter oder Selbstständiger, seinesgleichen sucht, um gut zu performen, sucht am falschen Ende der Begabungsskala. Der beste Partner sitzt nicht neben einem selbst, sondern am anderen Ende der Skala.
Wenn Sie das nächste Mal einen Mitarbeiter oder Partner suchen und sich in seinem für Sie dokumentierten Denken und Handeln wieder finden, werden sie besser zu Freunden, nicht zu Mitstreitern. Scheint Ihnen ein Mensch das krasse Gegenteil Ihrer Veranlagung zu sein, in den hier diskutierten, greifen Sie zu. Sie werden hervorragend und erfolgreich zusammen arbeiten können.
Auch bei der Zusammenstellung von Projektteams mit externen, kreativen Dienstleistern, ist die Zusammenstellung gegensätzlicher Ausprägung die beste Basis für den Erfolg.
Nur eines kann den Erfolg dann noch verhindern, wenn sich die Gegensätze als Gegeneinander verstehen oder geführt werden. Sie müssen sich als Füreinander verstehen müssen.
Nach dieser Predigt entledigt sich der Konsorte lässig des Talars und schlüpft in die kreative Kampfkleidung für einen sensationellen Montag.
Ihnen allen eine kreative und gut gestaltete Woche.
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Jörg Kremer am 28. November 2009
Die gab es gestern in Deutschlands it-Stadtviertel Flinger Nord (sagt RTL), in Düsseldorf. Die meist selbst und ständig Arbeitenden hatten rote Teppiche ausgerollt und so eine vorweihnachtliche Ehrung für den Kiez und seine Beleber ausgesprochen.
Der Bohemien-Faktor war hoch die Bärte drei Tage lang. Dreieinhalb Tage, als die Aktion um null Uhr zu Ende war. Kunst, Kultur, Kleinkunst und Kleinkultur, LOHAS ohne Ende, Überraschnungen und Langweilendes reihten sich entlang der Ackerstraße – der Luftröhre des Kiez – und durch die angrenzenden Broncheolen von Flingern Nord.
Als Augentier nimmt man Millionen von Eindrücken mit, die subtil in das Denken und Handeln einfließen. Wann? Keine Ahnung. Wie? Keine Ahnung. Irgendwann, in irgendeinem kreativen Prozess, werden diese Inspirationen neu verknüpft ihren Weg nach draussen finden.
Ihnen allen ein inspirierendes Wochenende.

Im Café Rekord von Markus Brandt begann der Abend mit einem Schneestrum aus 8 Beamern. Eine Lichtinstallation, die über den Regen des Abends hinweg half.
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Jörg Kremer am 26. November 2009
Auf den Streifzügen durch die spannende und kenntnisreiche Blogwelt haben wir einen guten Artikel zum iPhone entdeckt, der sehr interessante Erkenntnisse enthält. Auf www.ne-na.de war Folgendes zu lesen:
“Laut Untersuchungen des Chicagoer Beratungsunternehmen Gravitytank unter iPhone Nutzern in den USA verändern diese Geräte, wie wir mit anderen Menschen interagieren, mit Marken in Kontakt treten, was wir kaufen und auf welche Weise wir es tun. Die Befragten laden im Schnitt 21 Apps im Monat herunter, jede vierte ist eine Bezahl-App und jede dritte App wird täglich genutzt. 50 Prozent sehen die Apps als wichtiges Werkzeug, um sich besser zu organisieren und Dinge schneller zu erledigen. Die neue Generation der App Nutzer ist statusbewusst, stammt aus höheren Bildungsschichten und zählt zu den Meinungsführern.”
Im Schnitt 21 Apps im Monat halten wir für europäische Verhältnisse dann doch für etwas hoch gegriffen. Der Rest der Beobachtungen lässt sich in Relation aber unbedingt auf Europa übertragen.
Man ist versucht, das nicht ernst nehmen zu wollen. Muss man aber unbedingt. Denn was Apple gerade hier in Bewegung setzt, wird auch auf anderen Plattformen zum Standard werden. Es wird noch ein paar Jahre dauern, aber der Mainstream wird ähnliche Techniken und Verhaltensweisen für sich beanspruchen und ausleben.
Vermutlich – und hoffentlich – ist Apple dann schon wieder einen großen Schritt weiter. Denn wenn Apple Technologien treibt, sind diese immer näher am Menschen, haben mehr Stil und machen mehr Spaß.
Wie Sie Ihr Unternehmen und Ihre Marken intelligent an der App App Hurray-Stimmung teilhaben lassen können, zeigen Ihnen die App Ambassadors Kremer und Konsorten sehr gerne.
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Jörg Kremer am 26. November 2009
Kaum eine Kommunikationssituation ist so geeignet für den Einsatz der Instrumente des Neuromarketings, wie die im stationären Handel.
Der Handel war eine der ersten Kommunikationssituationen, in denen man schon früh Erkenntnisse aus der Hirnforschung umgesetzt hat.
Man hat aber das Gefühl, dass sich der stationäre Handel an einem bestimmten Punkt nicht weiter traut.
Duftmarketing ist auf dem Level Einlulldüfte hängen geblieben. Musik auf dem Level Einlullmusik. Displaying auf dem Level Einlullbilder und ganz wichtig – Transportoptimierung.
Man will es immer möglichst allen mit allem recht machen. Das Ergebnis: Keins!
Dabei würden die Kunden sich über wirklich individuelle Impulse freuen. Wäre es nicht gut, wenn man in Einkaufsstraßen und Einkaufszentren einen wirklichen Unterschied zwischen den einzelnen Anbietern feststellen würde? Sehen, riechen, hören, fühlen würde.
Man könnte beim Transport etwas mehr ausgeben, mehr zulassen, wenn man im stationären Handel mehr Impulse nutzen würde, den Kunden wirklich zu faszinieren, als nur über den Preis.
Liebe Händler, etwas mehr Mut, viel mehr Wissen und das wirkliche Bekenntnis zu einem eigenen Profil könnte Ihre Welt massiv verändern. Die Welt der Kunden auch – und das würden die Ihnen lohnen.
Das will man im brummenden Weihnachtsgeschäft weder lesen, noch darüber nachdenken. Aber der Januar kommt bestimmt und wir sind dann auch noch da.
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Jörg Kremer am 25. November 2009
Der Begriff Social Media wird sich in den nächsten Jahren noch manches Mal ändern und neu erfunden werden, um den Beratern immer wieder frische Beratungsansätze verschaffen zu können. Diese Form der Kommunikation, egal wie man sie nennt, wird aber über den Status einer Modeerscheinung weit hinaus Berechtigung finden, behalten und diese noch erheblich ausweiten.
Es ist deshalb so essentiell, sich mit Social Media zu befassen – es zu praktizieren. Man kann das Engagement in Social Media nicht mehr ablehnen. Es gibt keinen Grund dafür. Nicht das Alter oder die Bildung oder andere Soziodemographika der Kunden. Alle sind im Internet, sie alle kommunizieren dort.
Entweder man muss als Marke heute den Early Adoptern in Sachen Social Media nachlaufen, dann gilt es schnell und effektiv loszulaufen. Oder man kann in seiner Branche und bei seinen Kunden noch Vorreiter sein. Auch dann muss man schnell und effektiv starten. Wer auf den Mainstream wartet, um mit deutschem Sicherheitsdenken ausgestattet, möglichst nichts falsch machen möchte, verliert massiv an Boden. Und den dort, wo es am meisten weh tut. Bei der Glaubwürdigkeit und Transparenz. Denn die Kunden fragen sich, warum schotten die sich so ab? Warum redet diese Marke nicht mit uns? Es entsteht ein tiefes Misstrauen, das zu entkräften eines grossen Aufwandes bedarf.
Norbert Bolz, deutscher Medien- und Kommunikationstheoretiker, sowie Designwissenschaftler und Professor an der TU Berlin, formuliert die Notwendigkeit für Social Media Engagement indirekt so:
Der Profit der Zukunft verdankt sich nicht mehr dem Betriebsgeheimnis, sondern der Transparenz.
Gerne diskutieren Kremer und Konsorten Ihre Möglichkeiten und Chancen für ein ertragreiches Engagement in Social Media und entwickeln Ihnen einen individuellen, nachhaltig wirksamen Zugang zu dieser Form der Kommunikation.
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