Als Kremer und Konsorten sich von einer klassischen Internetpräsenz verabschiedet und den Schritt zum Blog gewagt haben, war der Grund ein einziger. Wir wollten einen größeren Insight bieten, der sich der klassischen Rubrizierung von Agenturpräsenzen entzieht. Das scheint geschafft.
Dass der Schritt gewagt erschien, lag an der unbeantworteten Frage, ob es so viel zu erzählen gibt, einen Blog lebendig halten zu können. Das scheint auch geschafft. Aus der vermuteten Pflicht wurde sogar Lust, den Schein und das Sein des Konsorten-Schaffens zu dokumentieren.
1,5 Beiträge haben wir, zu 99,9% der Kremer selbst, werktäglich in den Blog gestellt. In den ersten Tagen hat jemand diesen Blog deshalb Monoblog genannt. Da der Blog im Wesentlichen Kremer und Konsorten näher bringen soll, war es zu erwarten, dass dies ein Monoblog wird. Nach aussen. Unsichtbar für die Besucher blieben allerdings die zahlreichen Kommentare und Diskussionen, die man mit uns über viele Beiträge geführt hat. Denn die weniger exhibitionistischen Leser unseres Blogs bevorzugen den direkten Weg zum Autor oder zu den Konsorten insgesamt.
Die Analyse der Zugriffe auf diesen Blog zeigt, dass die Leserschaft langsam aber stetig zunimmt und die Verweildauer steigt. Kremer und Konsorten nehmen das als Zeichen munter weiter zu bloggen. Wir würden aber auch bei jeder anderen Nutzungsveränderung so weitermachen. Denn eines wollen und werden die Konsorten nie sein – Everybodies Darling.
Die Konsorten wollen polarisieren, weil man nur in den Extrempositionen wirkliche Anhängerschaft erzeugen kann. In der Mitte gibt es zu viele Kraftlose, die einfach nur saugen wollen und nichts mitbringen. Keine guten Gedanken, keine spannenden Aufgaben und keine Inspiration.
Deshalb danken wir allen, die uns begleiten. Offensichtlich oder still. Als Kunden, als Konsorten, als Inspiration oder rauhe Denkfläche, an der wir uns reiben und messen können.
Mit was danken wir? Mit unserem Denken und Handeln und mit diesem Blog, der davon erzählt.
Beim einhundertsten Beitrag haben wir uns mit Ihnen zum zweihundersten verabredet. Jetzt freuen wir uns, Sie beim vierhundertsten – und allen davor – auch wieder begrüßen zu können. Das müsste in zweihundertsechsundsechzig Tagen sein. Machen Sie es gut. Wir machen das auch.
