Monatsarchiv für Oktober 2009

Konsorte werden: Praktikant/in gesucht

Jörg Kremer am 30. Oktober 2009

Wenn man Konsorte werden möchte, gibt es zwei Möglichkeiten.

Entweder man kauft Kremer und Konsorten oder steigt als Praktikant/in ein und macht sich unersetzbar. Die erste Version ist teuer, die zweite anstrengend – hat aber schon häufig gute Resultate gebracht. Für beide Seiten.

Was erwarten wir von einem Neu-Konsorten? Leidenschaft. Wenn sich zur Leidenschaft noch Talente gesellen, die man als Konsorte pflegen, hegen und ausleben möchte, dann ist man dem Konsortensein schon sehr nah. Welche Talente wir suchen? Kommunikationstalente, die bei Kommunikation an alles denken.

Was wir nicht erwarten, sogar unerwartet schlimm finden, wenn Bewerbungen kommen, denen man ansieht, dass die Mütter der Bewerber/innen nie die Wahrheit gesagt haben, wenn sie vom Nachwuchs Bilder gezeigt bekamen.

Das bedeutet nicht, dass ein Praktikant “fertig” sein muss. Aber er muss das Potenzial haben, “fertig” werden zu können. Und das ist das wichtigste Kriterium bei der Auswahl.

Der Arbeitsplatz hat Balkon und Baum, Apple, Saeco, USM und einen Konsorten vis à vis. Und er hat ein Honorar. Dieses beginnt schlecht und wird den Leistungen entsprechend dynamisch angepasst – bis es gut ist. Es liegt in der Hand von Praktikant oder Praktikantin und das kann sehr schnell gehen, denn hier wird nicht Kaffee gekocht, sondern an richtigen Kommunikationsprojekten gearbeitet. Sofort.

Lassen Sie von sich hören und sehen.  Jede Bewerbung ist gut – wenn sie gut ist.

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Applaus für Sponsoring

Jörg Kremer am 30. Oktober 2009

Höchste Glücksgefühle muss ein Fan bei einem guten Sponsoring intensiv mit der Marke des Sponsoren erleben, ausleben und teilen können. Das alles weit oberhalb eines altväterlichen Logosponsorings.

Kremer und Konsorten haben für einen Kunden in der Schweiz im Rahmen einer Sponsoringkampagne ein komplettes Incentive Programm für drei Sponsorings entwickelt.

Sie werden es sehen – beim Winter- oder Sommerurlaub in der Schweiz. Als Schweizer im TV oder live vor Ort. Welchem Sponsoring hier stilvoll applaudiert wird, erfahren Sie bald in diesem Blog.

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Making of…

Jörg Kremer am 29. Oktober 2009

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Das wird ein Verführer...

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Das wird ein Sympathieträger...

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Das wird ein großer Verführer...

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Das wird eine Überraschung...

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Eine Geschichte aus der digitalen Steinzeit

Jörg Kremer am 28. Oktober 2009

Vor 15 Jahren erschienen die ersten kommerziellen Online-Anzeigen auf hotwired.com, der Website des “Wired Magazine”. MCI, Volvo, Club Med, 1-800-Collect, AT&T und Zima waren die Inserenten.

Das war 1994, der erste graphische Webbrowser war ein Jahr alt und es ging per dial up und 24,4-Modem in die neue Online-Welt. Man war froh, wenn sich die Seite endlich auf dem Bildschirm aufgebaut hatte und entsprechend euphorisiert, ein “click here” zu sehen. So ist zu erklären, warum 78% aller User die Ads nicht nur sahen, sondern auch anklickten. Zahlen, die heute wie aus einer anderen Welt erscheinen.

Kremer, zu der Zeit noch nicht als Konsorten, sondern unter der Fahne “Kremer Corporate Advertising” selbstständig, gehörte auch zu den frühen Aktivisten im Internet. Corporate Advertising war vor 15 Jahren extrem aktuell, darin das Medium Internet zu berücksichtigen, war damals eine Revolution.

Das Internet war schon Bestandteil der Selbstdarstellung von “Kremer Corporate Advertising” und der Konzepte, die man für Kunden entwickelte. Realisiert wurden diese mit eigenen Programmierern, präsentiert mit übergroßen Beamern aus rollbaren Koffern. Davon waren die großen Agenturen dieser Zeit noch sehr weit entfernt.

Nein, es waren nicht die guten alten Zeiten. Die Zeiten waren gut, sind aber immer besser geworden.

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Von 100 auf 200 in 137 Tagen

Jörg Kremer am 28. Oktober 2009

kukflip

Konsortenkopf, Papier, Apple: der Weg aller Ideen

Als Kremer und Konsorten sich von einer klassischen Internetpräsenz verabschiedet und den Schritt zum Blog gewagt haben, war der Grund ein einziger. Wir wollten einen größeren Insight bieten, der sich der klassischen Rubrizierung von Agenturpräsenzen entzieht. Das scheint geschafft.

Dass der Schritt gewagt erschien, lag an der unbeantworteten Frage, ob es so viel zu erzählen gibt, einen Blog lebendig halten zu können. Das scheint auch geschafft. Aus der vermuteten Pflicht wurde sogar Lust, den Schein und das Sein des Konsorten-Schaffens zu dokumentieren.

1,5 Beiträge haben wir, zu 99,9% der Kremer selbst, werktäglich in den Blog gestellt. In den ersten Tagen hat jemand diesen Blog deshalb Monoblog genannt. Da der Blog im Wesentlichen Kremer und Konsorten näher bringen soll, war es zu erwarten, dass dies ein Monoblog wird. Nach aussen. Unsichtbar für die Besucher blieben allerdings die zahlreichen Kommentare und Diskussionen, die man mit uns über viele Beiträge geführt hat. Denn die weniger exhibitionistischen Leser unseres Blogs bevorzugen den direkten Weg zum Autor oder zu den Konsorten insgesamt.

Die Analyse der Zugriffe auf diesen Blog zeigt, dass die Leserschaft langsam aber stetig zunimmt und die Verweildauer steigt. Kremer und Konsorten nehmen das als Zeichen munter weiter zu bloggen. Wir würden aber auch bei jeder anderen Nutzungsveränderung so weitermachen. Denn eines wollen und werden die Konsorten nie sein – Everybodies Darling.

Die Konsorten wollen polarisieren, weil man nur in den Extrempositionen wirkliche Anhängerschaft erzeugen kann. In der Mitte gibt es zu viele Kraftlose, die einfach nur saugen wollen und nichts mitbringen. Keine guten Gedanken, keine spannenden Aufgaben und keine Inspiration.

Deshalb danken wir allen, die uns begleiten. Offensichtlich oder still. Als Kunden, als Konsorten, als Inspiration oder rauhe Denkfläche, an der wir uns reiben und messen können.

Mit was danken wir? Mit unserem Denken und Handeln und mit diesem Blog, der davon erzählt.

Beim einhundertsten Beitrag haben wir uns mit Ihnen zum zweihundersten verabredet. Jetzt freuen wir uns, Sie beim vierhundertsten – und allen davor – auch wieder begrüßen zu können. Das müsste in zweihundertsechsundsechzig Tagen sein. Machen Sie es gut. Wir machen das auch.

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