Monatsarchiv für August 2009

Gönnen Sie Ihrem Unternehmen eine Toblerone

Jörg Kremer am 31. August 2009

toblerone

Sie denken an eine Packung Toblerone, die Sie von einer Geschäftsreise aus dem Duty-free-Shop mitbringen? Nein, davon rede ich nicht.

Ich denke daran, dass sie, wenn sie eine neue “Schokolade” – nennen wir Ihr neues Produkt einfach mal Schokolade – brauchen, nicht eine neue 100 Gramm Tafel in der 4798. Verpackung anbieten, sondern diese dreieckig machen, hart, krümelig und dies zum neuen Standard für Tafelschokolade erklären und konsequent bleiben.

Wie Ihre “Schokolade” auszusehen hat, unterliegt dabei keinerlei Zufall, sondern der Empathie, mit der Sie Ihren Kunden begegnen. Wie Sie Ihre ganz persönliche Toblerone bewerben basiert dann nicht darauf, ob sie möglichst vielen gefällt, sondern möglichst viele völlig unvorbereitet überrascht.

Kremer und Konsorten können Toblerone machen.

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Empathie-Marketing

Jörg Kremer am 31. August 2009

Marketing wird dominiert von Zahlen. Jede Entscheidung in dieser Disziplin wird heute mit Zahlen gefällt. Beim Preis kann man das noch am ehesten verstehen, beim Vertrieb kommt auch ein gewisses Verständnis auf, bei Produkten und in der Kommunikation lässt das Verständnis für Zahlenhörigkeit aber ganz rapide nach.

Was hat Zahlen-Marketing für Auswirkungen? Man glaubt nur an das, was schon existiert, nur an das, was zählbar ist, was möglichst viele andere Menschen oder man sich selbst, durch Zahlen belegt, vorstellen können.

Jährlich werden tausende Produkte mit Zahlen-Marketing geboren und wieder zu Grabe getragen. Allenthalben hört man Verwunderung darüber. Dabei dürfte es niemanden wundern. Wenn man nur Produkte und Marken entwickelt, die sich möglichst viele vorstellen können, wird es genau dafür auch schon Produkte und Marken geben. Denn gänzlich neue Ideen kann niemand wirklich bewerten. Das absolut Neue stößt, weil es unsicher macht, zuerst immer auf eine irgendwie geartete Ablehnungshaltung.

So kommen oft Produkte auf den Markt, die ein paar Hundertstel mehr bei dieser oder jener Eigenschaft besser waren als etablierte Produkte. Oder Sie werden produziert, weil niemand sie wirklich abgelehnt hat. Und wenn man schon mal die Spur einer Vision zu fühlen glaubt, war diese hochgerechnet.

Und dann das. Plötzlich taucht ein Produkt auf und krempelt den Markt um. Alle sind entgeistert. Die Frage, warum man das nicht selbst in den Markt gebracht hat, maltretiert die Köpfe der Wettbewerber. Wenn man dann ganz genau hinschaut, handelt es sich bei diesen Produkten und Marken fast immer um solche, die nicht dem Zahlen-Marketing entsprungen sind, sondern der Empathie. Der Fähigkeit, die nicht zählbaren Wünsche zu fühlen.

Als Argument gegen eine fühlende Vorgehensweise im Marketing wird immer das hohe Risiko in die Waagschale geworfen, das diese berge. Nimmt man die Liste der abertausenden Fehlversuche neuer Produkte und Marken in die Hand, verliert dieses Argument aber jegliche Kraft.

Sie können sich sicher vorstellen, was wir Ihnen raten, die wir Kremer und Konsorten heißen. Lassen Sie sich mal wieder auf Empathie-Marketing ein. Ihre Denk- und Management-Qualität wird steigen, weil Sie wieder viel mehr zulassen können, als Zahlen je dazu die nötige Freiheit gäben. Und die Liste mit den Flops wird kürzer werden.

Wenn es doch mal einen Flop geben sollte, dann wird es ein lustvoller sein. Der kostet nicht mehr als ein zahlengetriebener Flop. Das Frustpotenzial ist aber erheblich niedriger, weil ein Flop, der nach den Zahlen keiner hätte werden dürfen, sticht tief. Ein Flop, der einem mutigen Versuch entsprang und von Empathie getragen wurde, kratzt nur an der Oberfläche.

Wenn Ihnen für ein gesundes Empathie-Marketing die Strukturen fehlen sollten, sprechen Sie uns an.

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Konsortenwort zum Montag: Wer ist eigentlich der Dienstag

Jörg Kremer am 29. August 2009

Kein Mensch spricht über den Dienstag. Niemand.

Der Montag wird beweint, der Mittwoch zeigt an, dass sich die Wochenwippe Richtung Wochenende neigt. Obwohl nach DIN 1355, nach der die Woche am Montag beginnt, der Donnerstag die Mitte der Woche ist.

Der Donnerstag kommt gewaltig mit Thor grollend im Hintergrund und ist Dreh- und Angelpunkt christlicher Feiertage. So gibt es den Gründonnerstag, Christi Himmelfahrt, der zweite Donnerstag vor Pfingsten, Fronleichnam, der zweite Donnerstag nach Pfingsten und es gab in den 80ern das legendäre Fernsehformat “Schaufenster am Donnerstag”. Auch göttlich, aber göttlich schräg.

Den Freitag muss man lieben, weil er im Namen trägt, was viele sich von der Woche erhoffen – endlich wieder frei zu haben. Frei von Schlechtem ist er aber nicht, denn er trägt in Kombination mit dem 13. Unmengen menschlichen Aberglaubens mit sich herum. Seinen Namen verdankt er in den verschiedenen Sprachräumen aber durchweg holden Göttinnen – Freya, Frigg und Venus.

Der Samstag bedarf keiner Erläuterung. Er steht für den Saturn, den mächtigsten Planeten in den Wochentagen und ist randvoll mit Aktivität. Als Teil des Wochenendes spricht man ständig über den Samstag, den ganz gemütliche Geister noch Sonnabend nennen. So hieß dieser Tag auch offiziell in der DDR.

Der Sonntag ist ein wöchentlicher christlicher Feiertag. Doch feiern darf man eben auch nur christlich. Sonst gibt sich der Sonntag eher die Ruhe feiernd, die in ganz Europa auch sonntäglich reguliert ist. Doch ist es der immer größere Druck, die Maschinen auslasten zu müssen, die den Menschen ersetzen, der die feierliche Ruhe bröckeln lässt. Denn Maschinen brauchen keinen Gottesdienst und keine Atempause auf einer grünen Wiese.

Schon wieder wurde nicht über den Dienstag gesprochen.

Aber es gibt einen berühmten Dienstag. Den “schwarzen Dienstag” von 1929, der aber auch nur die Folge des schwarzen Freitags war, der weit berühmter wurde. Wollen wir über den Beginn der Wirtschaftskrise nachdenken, der die Amerikaner und die Welt anhielt und der Boden war für den zweiten Weltkrieg. Nein. Schweigen wir also weiter über den Dienstag.

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Jedem Wochentag ist ein astrologisches Symbol, dem lateinischen Wortstamm entsprechend, zugeordnet – der Dienstag trägt das Symbol des Mars und des Mannes. Das wissen die Männer nicht, sonst wäre der Dienstag wichtiger

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Ackermann lässt es in Zürich zwitschern

Jörg Kremer am 29. August 2009

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In den von den Schweizer Konsorten entwickelten und gebauten Ackermann-Vogelhäuschen nistet moderne Zwitschertechnik

Im Rahmen des Engagements im Projekt “GartenCity Zürich 2009″ lässt Ackermann es drei mal zwei Wochen lang zwitschern.

Aus zwölf riesigen von Künstlerhand gestalteten Pflanzentöpfen zwitschert es in dieser Zeit den Zürichern aus speziell entwickelten Vogelhäuschen entgegen. Kremer und Konsorten verankern das Engagement von Ackermann multisensorisch in den Gedächtnissen der Züricher.

Die neueste Generation der dafür in den Pflanzentöpfen installierten Vogelhäuschen haben unser Schweizer Konsorten aus St. Gallen geliefert. Wartung und Batteriepflege übernimmt, wie bei den beiden Aktionszeiträumen vorher, die Trademotion GmbH aus Zürich.

Kommunikativ unterstützt wird das Engagement mit einer von Kremer und Konsorten entwickelten Tramwerbung in ganz Zürich.

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Neuromarketing ist nur ein Hammer

Jörg Kremer am 28. August 2009

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Werbungtreibende nehmen das Thema Neuromarketing häufig erst wahr und ernst, wenn Sie Kenntnis von der um das Neuromarketing geführten Ethik-Diskussion erlangen. Denn wenn man vor der Wirkung warnt, muss die Wirkung groß sein.

Neuromarketing ist ein relativ junges, interdisziplinäres Forschungsgebiet, in dem neuro-physiologische und psychologische Erkenntnisse  zur Optimierung des Marketings interpretiert werden. Ziel des Neuromarketings ist es, die Prozesse und Zustände des Affekts und die Kognition in Konsumentenhirnen besser zu verstehen und zusätzliche Erkenntnisse darüber zu erlangen, welche wahren Bedürfnisse und Wünsche Konsumenten haben und wie man diese höchst effektiv ansprechen kann. Eine ganz wichtige Rolle spielen dabei bildgebende Instrumente, mit denen man heute sehr präzise erkennen kann, welche Hirnregionen wann und wie auf bestimmte Stimuli reagieren. Dies in dem Moment der Stimulation, aber auch in dem Moment, in dem Konsumenten sich an einen Stimulus erinnern.

Das Wissen um diese Vorgänge könnte dazu führen, dass Werbung so gezielt sein könnte, dass beinahe irrwitzige Milliardensummen in der Weltwirtschaft frei würden. Das Weltwirtschaftssystem würde sich nachhaltig verändern. Damit befasst sich eine weitere junge Disziplin. Die Neuroökonomik.

Neuromarketing-Wissen könnte aber auch dazu führen, dass völlig unsinnige oder gar gefährliche Produkte so kommuniziert werden, dass diese beinahe zwanghaft gekauft würden. Den erfolgreichen Verkauf von schlechten gesellschaftlichen oder politischen Ideen möchte man sich an dieser Stelle gar nicht erst ausmahlen.

Alles Gute kann sich zur falschen Zeit in den falschen Händen eben auch zu Schlechtem wandeln. Es würde aber niemand auf die Idee kommen, den Hammer zu verbieten, den es milliardenfach auf der Welt gibt, weil es immer mal wieder Menschen gibt, die damit nicht auf Nägel, sondern auf Köpfe schlagen.

Neuromarketing ist ein neuer Hammer. Nicht mehr und nicht weniger als ein neues, sinnvolles Werkzeug in den Händen der Kommunikationshandwerker. Man fragt sich allerdings, warum dieses Werkzeug nur in relativ wenigen Werkzeugkisten zu finden ist.

Die Ethik Diskussion zwischen Segen und Übel des Neuromarketings wird immer intensiver geführt, was für die junge Disziplin die größte Bestätigung darstellt. Hat man die Möglichkeiten des Neuromarketings mit der Diskussion doch anerkannt.

Es wird Zeit zum Hammer zu greifen. Und wenn Sie den noch nicht in Ihrem Werkzeugkasten haben, greifen sie doch mal in unseren.

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