iPhone: Füttern verboten, Anfassen erlaubt

Das iPhone ist der virtuellen Welt der vagen bis verwegenen Ankündiger entkommen und hat sich in die Realität geschlichen. Und von dort direkt in die Futerale unserer Taschen. Willkommen.

Die Welt hat mit diesem iPhone nicht den Ruck erfahren, der sie aus der Bahn werfen könnte. Wer von den Aficionados das erwartet hat, hat sicher sonst nicht genug in der Welt zu tun und zu denken, um sich auf solche Themen so sehr fixieren zu können. Aber die Welt läuft etwas runder. Die Arbeitswelt der Konsorten wurde flüssiger.

Jetzt müssen wir iPhone-Besitzer die große Techy-Hatz ertragen, die irgendeinen Fehler zu finden sucht, der das iPhone erneut für die zahlreichen iPhone-Killer zu einem gesuchten Opfer werden lässt. Wir müssen wieder ertragen, dass man uns sagt, wie schlecht das iPhone ist, weil es irgendein Feature nicht hat – das sowieso niemand braucht, sich aber gut in den Vergleichslisten der iPhone-Killer macht. Um dann geduldig der Frage nachzugeben, ob man das iPhone denn mal in die Hand nehmen dürfe.

Anfassen darf man. Aber gefüttert wird es nur vom Besitzer.

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