Monatsarchiv für Juni 2009

curabill im Schweizer Fernsehen

Jörg Kremer am 29. Juni 2009

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Das Corporate Design und der Claim kommen aus Konsortenhand.

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Frank Zehnle, CEO curabill AG

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curabill lebt das neue CD auf allen Ebenen.

Der Konsorten-Kunde curabill wurde im Schweizer Fernsehen, dem SF-Witschaftsmagazin ECO, als Tochter der swisscom präsentiert, die mit anderen swisscom-Töchtern für die erfolgreiche Expansion der swissom in den Gesundheitsmarkt steht. Wir Konsorten freuen uns sehr für dieses dynamische Unternehmen arbeiten zu können und sind stolz, diese Entwicklung mit unseren Dienstleistungen begleiten zu dürfen.

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BÄR: Fussurlaub hat keinen Urlaub mehr

Jörg Kremer am 29. Juni 2009

BÄR manufakturiert seit über 25 Jahren einzigartige Schuhe, die von BÄR über viele Vertriebskanäle in den nationalen und internationalen Markt verkauft werden. In jedem dieser Vertriebskanäle hat BÄR Besonderheiten entwickelt und diese gepflegt.

Über die Jahre wurde die Anstoßkette im Versandhandel bei BÄR ständig verfeinert und immer stärker mit der Einzelhandelskommunikation der BÄR Monolabel-Stores vernetzt. Das aktuellste Glied in der Anstoßkette ist ein digitales. Der Newsletter.

Kremer und Konsorten kreieren zur weiteren Stärkung des Newsletters eine Promotion zur Erlangung zusätzlicher, validierter Mailadressen. Das Konzept rund um das Thema “Fussurlaub” liegt schon vor, die ersten Skribbles für das Artwork entstehen und Headlines werden getestet.

Der BÄR “Fussurlaub”, ein von Kremer und Konsorten entwickelter und geschützter Begriff aus der aktuellen Kommunikation von BÄR, hat diesen Sommer keinen Urlaub mehr. Er wird, zusammen mit dem Claim “Ihr Leben wird gut laufen”, die Erfolgsgeschichte “BÄR” in den Markt tragen, auf das sie viele lesen und BÄR-Schuhe kaufen.

Wir werden berichten.

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Wie schreibt man in einem Agentur-Blog über den Tod von Michael Jackson?

Jörg Kremer am 26. Juni 2009

Man schreibt darüber, was passiert, wenn Produkt und Produktwerte sich in immer größerer Geschwindigkeit von einander trennen.

Michael Jackson ist ein Produkt der Musikgeschichte und hat als solches den Fehler gemacht, sich ständig weiter von dem Produkt zu entfernen, als dass er wertvoll war und geliebt wurde. Er hat diesen Fehler bis zum Exzess begangen und hatte deshalb nie mehr eine wirkliche Chance. Die fanatischen Fans haben ihm alles verziehen, aber die Masse, die ein King of Pop braucht, um weiterhin als dieser sichtbar und erfolgreich sein zu können, hat das Vertrauen in das Produkt Michael Jackson verloren.

Okay, es war ein Versuch. Ich hätte auch schreiben können, dass ich einen Musiker verloren habe, der mich als Amerika-Direktimport auf Vinyl in meinen (selbsternannten) Freistunden in Bochum im Café Cream and Art begeistert hat, bevor Thriller in Deutschland alle Rekorde brach.

Sein Tod ist sein Thriller. Wir haben ja unseren Thriller.

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iPhone: Füttern verboten, Anfassen erlaubt

Jörg Kremer am 23. Juni 2009

Das iPhone ist der virtuellen Welt der vagen bis verwegenen Ankündiger entkommen und hat sich in die Realität geschlichen. Und von dort direkt in die Futerale unserer Taschen. Willkommen.

Die Welt hat mit diesem iPhone nicht den Ruck erfahren, der sie aus der Bahn werfen könnte. Wer von den Aficionados das erwartet hat, hat sicher sonst nicht genug in der Welt zu tun und zu denken, um sich auf solche Themen so sehr fixieren zu können. Aber die Welt läuft etwas runder. Die Arbeitswelt der Konsorten wurde flüssiger.

Jetzt müssen wir iPhone-Besitzer die große Techy-Hatz ertragen, die irgendeinen Fehler zu finden sucht, der das iPhone erneut für die zahlreichen iPhone-Killer zu einem gesuchten Opfer werden lässt. Wir müssen wieder ertragen, dass man uns sagt, wie schlecht das iPhone ist, weil es irgendein Feature nicht hat – das sowieso niemand braucht, sich aber gut in den Vergleichslisten der iPhone-Killer macht. Um dann geduldig der Frage nachzugeben, ob man das iPhone denn mal in die Hand nehmen dürfe.

Anfassen darf man. Aber gefüttert wird es nur vom Besitzer.

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Symbole am Montag: Wir kämpfen um Worte und Farben, Neda kämpfte um ihr Leben

Jörg Kremer am 22. Juni 2009

Ja, es ist etwas banal, wenn man sich in dieser Welt der Massenereignisse nur eines Menschen und dessen Schicksal annimmt. Aber kaum einer weiß es besser als wir Werber, dass die Menschen Symbole benötigen, um verstehen zu können. Neda, die junge Iranerin, die blutend von einer Kugel getroffen im Iran auf die Straße sinkt und mediengerecht sterbend in die Kamera starrt, ist das perfekte Symbol und die ganze Welt nimmt sich dieses Symbols an. (http://www.youtube.com/watch?v=ZERJTB3Go8s ist nicht ein Film mit 10 Millionen zugriffen, sondern einer von Millionen von Kopien mit zigtausend Zugriffen!)

Youtube und twitter sind heute die Medien, die solche Symbole dem Rest der Welt fast in Echtzeit verfügbar machen. Hoffen wir, dass nicht nur wir Werber jetzt auf die großen Zeitungen warten, die uns die Hintergründe erklären, das Gesehene verifizieren, um diese Bilder richtig einordnen zu können. Das wir alle uns in der Betroffenheit Zeit nehmen. Denn die geben youtube und twitter uns in solchen Momenten nicht. Die wirken sofort.

Youtube und twitter sind eben nicht nur Segen, sondern können auch gefährlich sein. Denn ein Einzelner kann mit einer kleinen Manipulation weltweit mit einem guten Symbol eine intensive Stimmung gezielt auslösen. Dieser Gedanke ist weit davon entfernt, zu denken, Neda wäre ein solches Symbol. Aber genau in einem solchen Moment wird einem die ganze Wucht bewusst, die Kommunikation haben kann. In jede Richtung.

In einem Moment tiefer Betroffenheit solche Gedanken zu haben, scheint kühl. Ist es auch. Aber nur der kühle Verstand kann am Ende das Richtige sehen, verstehen und bewirken.

Wir widmen uns derweil wieder dem kurzfristig banal wirkenden Kampf um Worte und Farben, streiten um und für Details in unserer und Ihrer Kommunikation.

Oder schreiben ein Konsortenwort zum Montag. Jeder wie er kann.

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