Monatsarchiv für Mai 2009

Eine Konsortin geht

Jörg Kremer am 27. Mai 2009

Nach vielen Jahren intensiver Zusammenarbeit genießt Andrea Schwyzer nicht mehr den Status der Konsortin. Sie war eine sehr wichtige Konsortin, die in der Schweiz – und nicht nur dort – Teil unserer Story war.

Kremer und Konsorten werden in wenigen Tagen das Geheimnis um den neuen Konsorten – oder ist es wieder eine Konsortin? – lüften und dies an dieser Stelle und unten rechts in der Sidebar des Blogs bei den Adressen veröffentlichen.

Bis dahin erreichen Sie Ihre Konsorten über die Adresse in Deutschland. Einem Apéro in der Schweiz steht aber auch jetzt nichts im Wege, denn unser Konsorten-Auftrag führt uns immer wieder in die Schweiz zu unseren sehr geschätzten Kunden.

Bitte beachten Sie, dass Frau Schwyzer ab sofort nicht mehr für Kremer und Konsorten sprechen oder handeln kann.

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Konsorten lassen es für Ackermann zwitschern

Jörg Kremer am 26. Mai 2009

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Der "man in black" ist Konsorte Oliver Dohle, der das Zwitschern für Ackermann in Zürichs Cit gebracht hat und hier gerade kritisch überprüft.

Zürichs Innenstadt ist von großen Blumentöpfen mit imposanten Pflanzen übersät zu einem Großstadtgarten geworden.

GartenCity heißt diese Aktion und setzt die Tradition solcher Aktionen mit Kühen, Bänken und anderen Symbolen erfolgreich fort.

Konsorten haben Ackermann das Engagement bei GartenCity empfohlen und dieses dann in die aktuelle Kommunikation eingebettet. Zwölf Töpfe hat Ackermann finanziert und von Schweizer Künstlern gestalten lassen

In allen Trams der Stadt Zürich liest man zur Zeit von den Ackermann-Töpfen, die den Vorbeigehenden anzwitschern. Verbunden ist diese Information mit einem Gewinnspiel.

Während GartenCity wird Ackermann diese Aktion an zwei weiteren Terminen jeweils für 14 Tage wiederholen. Auf diese Weise kehrt die Marke Ackermann zurück in die Innenstadt, wo sie mal Ihren Ursprung hatte, bevor sie zur bekanntesten Versandhausmarke der Schweiz wurde, die sie heute noch ist.

Ackermann relauncht zur Zeit mit Kremer und Konsorten das Corporate Design, was aufmerksame Beobachter an den Spenderschildern an den Töpfen in Zürichs Innenstadt schon beobachten können. Der Relaunch wird bis zum Erscheinen des neuen Hauptkatalogs Herbst/Winter 2009 komplett vollzogen sein.

Wir bleiben dran…

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Die Wiedergeburt des Polaroid – vom Werkzeug zum Kult

Jörg Kremer am 26. Mai 2009

 

Werden die neuen Polaroids eine neue Geschichte schreiben können? Platz genug ist dafür vorhanden. So und so.

Werden die neuen Polaroids eine neue Geschichte schreiben können? Platz genug ist dafür vorhanden. So und so.

In Enschede (Niederlande) sitzen 300 Jahre Entwicklungserfahrung und ein Australischer Entrepreneur, um den Polaroid-Film wieder aufleben zu lassen. Wissend, dass jeder Megatrend, hier die Digitalfotografie, einen Nischenmarkt in der entgegengesetzten Richtung entstehen lässt, werden die Entschlossenen Ende des Jahres wieder Polaroid-Filme auf den Markt bringen.

War Polaroid früher die Technik, mit der Fotografen das Licht testen konnten – also ein Werkzeug – wird es heute eher ein Kult sein, mit Polaroids zu fotografieren. Bilder können wieder in ihrem Entstehen beobachtet werden (man wird das sicher tausendfach bei youtube sehen können), man kann mit allen möglichen Substanzen chemische Reaktionen provozieren, die neue Bilder entstehen lassen – ungeplante, unkontrollierte.

Polaroid ist analog im besten Sinne des Wortes, nutzte man doch immer die warme Handfläche, die Polas, wie sie liebevoll hießen, zu wärmen, um den Entwicklungsprozess beschleunigen zu können.

Wer wird der neue Andy Warhol sein, der Polaroid in den Kulthimmel heben wird? Wird es einer sein? Werden es Schwärme sein, die durch die digitalen Medien ziehen und sich gegenseitig die digitalen Abbilder der analogen Polaroids senden, um sich zu erkennen und auszutauschen? Am Ende werden Polaroid und Digitalfotografie sich vereinigen…

Wir bleiben dran…

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Das Amargeddon der Printwelt

Jörg Kremer am 25. Mai 2009

Die Weltwitschaftskrise entwickelt sich zunehmend zum Amargeddon der Printwelt. Wie in der Offenbarung des Johannes wird dieses Amargeddon Ort einer endzeitlich anmutenden Entscheidungsschlacht im Blätterwald, diesen zu lichten und neu aufforsten zu können.

Was passiert? Die Systeme, die Print produzieren, werden konzentriert, man dünnt die kreativen Reihen aus, verlässt damit den Weg der Qualität und stürzt sich beinahe suizid in den Kampf mit den elektronischen Systemen, allen voran das Internet, um weiterhin DER Massenverteiler aktueller Information sein zu können. Doch diese Zeiten sind vorbei. Anspruch und Realität haben sich überholt.

Das Amargeddon der Printbranche wird nicht auf dem großen Schlachtfeld mit möglichst großen “Truppen” ausgetragen. Es ist ein Partisanenszenario, das den größten Erfolg verspricht. Kleine Einheiten, die klare Meinungen haben und diese auch gekonnt führen können. Print ist der Informationsluxus für die Zeit nach dem Print-Amargeddon.

Täglich, stündlich, minütlich bestens durch das Internet versorgt, wird man nach qualifizierter Meinung zu den Informationen suchen, möchte die großen Zusammenhänge dargestellt bekommen und das am liebsten im eigenen und für den eigenen Lifestyle aufbereitet. Papiermedien müssen mit Lust gemacht und ebenso angeboten werden. Papiermedien müssen optisch und haptisch weit mehr leisten, als einfach nur gut handhabbar zu sein. Sie müssen den Luxus der elitären Information vor dem Inhalt und nach dem Inhalt sichtbar zu Schau tragen.

War das Internet mal das Informationsmedium einer Infoelite, ist es jetzt das demokratische Info-Medium aller. Was wird die Infoelite machen, um weiterhin sichtbar zu bleiben? Sie wird sich neben das Mobiltelefon, die Quelle jeglicher Information, eine entsprechende Zeitung oder ein Magazin klemmen. Selbstdarstellung, Identifkation, “ich kann mir diese Art der Information leisten” und ein Ausdruck eines besonderen Lifestyles – das ist Print von morgen.

Diskontinuierliche Innovation ist gefragt, um Amargeddon erfolgreich verlassen zu können. Doch wie soll diskontinuierlich innoviert werden, wenn immer die selben Verdächtigen, die nur auf Verbesserung getrimmten Köpfe, komplette Veränderung liefern oder bewerten sollen. Die Systeme stehen sich dabei selbst mit den über Jahrzehnte nur kontinuierlich verbesserten Systemen im Weg. Und zu allem Überfluss entlassen die Systeme auch noch die kreativen Potenziale, die Diskontinuität provozieren oder füllen könnten, gäbe es sie.

Natürlich kann man die agierenden Verlage und Printtitel nicht auf einen Schlag komplett ändern. Dazu ist die Trägheit der Masse einfach zu hoch. Aber systematisch Freiräume für kleine Einheiten schaffen, dort Diskontinuität in Reinform leben und lernen und die Erkenntnisse in die großen Strukturen einspielen – das wäre eine Lösung, die auch in rezessiven Zeiten viele Anhänger finden könnte.

Konsorten sind bekennende Anhänger des Luxusmediums Print. Gute Konsorten, wenn Sie diskontinuierlich innovieren möchten. Oder müssen!

Die Amerikaner sehen in Amargeddon den nahenden, endzeitlichen Kampf zwischen Gut und Böse. Wir Deutsche, auch wenn wir Konsorten sind, sind da etwas sachlicher. Dieses Amargeddon ist Schauplatz des Endkampfs zwischen Gut und Schlecht!

Mögen die wirklich Besseren gewinnen. Sie haben die Wahl, ob Sie zu den Besseren gehören –oder nicht!

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Eine Woche Urlaub in drei Tagen…

Jörg Kremer am 20. Mai 2009

Viele werden das Problem kennen. Man könnte mal eine Woche Urlaub vertragen. Aber es fehlt einfach die Zeit. Für dieses Problem haben wir Konsorten eine ganz einfache Lösung entwickelt – “eine Woche Urlaub in drei Tagen”! Wir schreiben uns selbst eine Mail, in der wir uns einen einwöchigen Urlaub in drei Tagen anbieten. In dem Stil, in dem man ständig unglaubwürdige Angebote bekommt. Nur besser. Wir formulieren das so gut, dass wir alle fest daran glauben. Völlig euphorisiert freuen wir uns dann tagelang auf diese Ferienwoche, packen für sieben Tage und nehmen Proviant für sieben Tage mit. Wunderbar. Dann leben und erleben wir drei Tage, als wären es sieben. Wenn wir am nächsten Montag nach sieben Tagen Urlaub wieder am Schreibtisch sitzen, sieht man uns diese sieben Tage Erholung auch an. So sind die Werber.

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