Grunderkenntnisse des Neuromarketings – ein Gespräch am Lagerfeuer

Stellen sie sich das Bild eines Konsorten vor, der mit Ihnen im Halbdunkel am Lagerfeuer moderner Bürokultur sitzt und sein Wissen weitergibt, dass er sich hart erlebt und erarbeitet hat.

Die Neurowissenschaft hat auf der Suche nach Geld schon früh die Werbung als Anwendungsfeld entdeckt und die Werbung auf der Suche nach dem ultimative Wissen um den Kunden, die Neurowissenschaft. Das Ergebnis heißt Neuromarketing. Beschäftigt man sich intensiver mit diesem Thema, stellt man schnell fest, dass Neuromarketing die intellektuelle Bestätigung eines gesunden, tiefen Verständnisses archaischer, menschlicher Grundmuster ist.

Kremer und Konsorten möchten mit sechs Grunderkenntnissen des Neuromrketings deutlich machen, wie schlicht und überzeugend die Erkenntnisse sind. Sie werden sicher oft denken ” klar, stimmt, ganz einfach” und Sekunden später werden Ihnen Beispiele einfallen, wo sie diesen Erkenntnissen in keiner Weise im Marketing gerecht werden – Sie spüren, dass es gerade diese einfachen Dinge sind, die in komplizierten Markt- und Unternehmensumfeldern zu wenig Raum bekommen. 

1. Wir sind egozentrisch!

Wir sind absolut egozentrisch und erwarten immer, dass unser Leben positiv verändert, Schmerz vermieden oder gelindert wird und wir mehr Genuss und Vergnügen erleben.

2. Wir gieren nach Kontrasten!

Wir sind 10.000 Werbeaussagen pro Tag ausgesetzt und nur die, die höchste Kontraste erzeugen können, erfahren in unserem Hirn Aufmerksamkeit.

3. Wir sind von Natur aus faul!

Wir sind zu faul, uns in zu abstraktes Marketing und ebensolche Werbung hineinzudenken. Zu viele Worte sind zu anstrengend und Worte müssen von den “jungen” Hirnstrukturen verarbeitet werden. Im Gegensatz zu Bildern, die von den “alten” Hirnstrukturen einfach aufgenommen werden können.

4. Wir lieben Geschichten!

Geschichten verankern Informationen sicherer im Gehirn als eine einzelne, sachliche Information. Und unser Gehirn hat die natürliche Tendenz Informationen vom Beginn und vom Ende einer Geschichte besonders gut zu speichern. Diese besondere Aufnahmefähigkeit gilt für jede Form der Kommunikation.

5. Wir sind visuell!

Verführerische Filme, Bilder und Grafiken lassen die Kassen auch dort klingeln, wo Preise und Gründe längst versagen. Wir entscheiden uns visuell, ohne dies bewusst wahrzunehmen. Erst im Nachhinein verleihen wir diesen Entscheidungen rationale Begründungen.

6. Wir wollen fühlen!

Wenn unser Wunsch nach Emotion befriedigt wird, kaufen wir, was man uns anbietet. Nehmen wir eine Emotion auf, veranlasst diese eine chemische Veränderung im Gehirn, Hormone fluten das Gehirn und verändern die Übertragungsgeschwindigkeit an den Verbindungen von Neuronen. Und genau an diese Verbindungen erinnern wir uns. Nicht emotional aufgeladene Information nehmen wir gar nicht erst auf oder vergessen diese sofort wieder.

Wenn Sie wieder mal an dem Punkt stehen, Marketing und Kommunikation optimieren zu müssen, denken Sie an diese 6 Grunderkenntnisse und Sie sind jedem Wettbewerber Längen voraus. Wie man diese Grunderkenntnisse bei Ihnen wirkungsvoll umsetzen kann?

Das könnte ein Thema an Ihrem Lagerfeuer werden.

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Uns interessiert, wie Sie darüber denken!

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