Die Aufschreie sind oft groß, wenn Werber und Marketer mit Anglizismen bewaffnet in die Welt ziehen, die Kommunikation zu befrieden.
Ja, das Befrieden mit Waffen soll möglich sein. Warum also nicht im Kampf um Marktanteile, um ungestützte – sicher humpelnde – Bekanntheit und viele andere Kennzahlen, die im Wettbewerb der Marken und Märkte den Status goldener Kühe gewonnen haben. Wir Konsorten sind da eher schlicht, anglizieren meist nur da, wo es sonst zu zeitraubend wird, weil die deutsche Definition eines dreisilbigen Wortes zwei DIN A4 Seiten füllen würde. Oder adäquate Zeit im freien Vortrag.
Dann näherten sich die Konsorten diesem Text und fassten die wirren Gedanken mit der Überschrift zusammen “eins zu null für zweinull”. Ein sprachlich zur euphorischen Überreaktion verleitendes Stück deutsche Sprache, das eindrucksvoll beweist, man kann auch auf Deutsch reduziert kommunizieren. Heißt es doch in der langen Fom: Kremer und Konsorten beenden das einseitige kommunizieren via Internet und öffnen sich dem freien Gespräch via Blog – Web 2.0 hat gewonnen. Wie hoch? 1 :0!