Die Werte-Retter unserer Zeit: Gut geführte Marken!

Vom Saulus…
Gesellschaftliche Werte wurden früher mit den Mitteln der Politik, Religion und Kultur kommuniziert, verankert und verteidigt. Dem gegenüber standen viele Kräfte, die diese Werte herausforderten: politische, künstlerische, religiöse, wirtschaftliche und freie radikale Kräfte. Als wäre das nicht schon genug, gab es auch die völlig enthemmte, aller Werte enthobene Werbung. Niederträchtiger als Werbung schien keine der genannten Gefahren zu sein, weil Werbung sich völlig frei in der Gesellschaft bewegen und wirken konnte, was anderen Gefahren nicht möglich war. Wenn Werber auf Werte trafen, lösten sie diese auf, brachen mit Werten und pulverisierten diese auf dem Weg, Aufmerksamkeit zu erlangen und zu verankern.

Zum Paulus…
Wer heute in Präsentationen sitzt, die Werber vor Markenvertretern halten, kommt sich vor wie in einer Ethik- und Moral-Vorlesung gleichzeitig. Unternehmenswerte lesen sich wie ein Merkbüchlein für Konfirmanden. Agenturen, die redlichen zumindest, drängen nicht mehr auf die Missachtung von gesellschaftlichen Werten, sondern scheinen deren letzte Vertreter geworden zu sein.

Werte-Retter in romantisch verklärter Szene.
Relevante Marken zeichnen sich heute dadurch aus, dass sie genau da wertvoll sind und wertvoller werden, wo Werte in der Gesellschaft am stärksten gefährdet sind. Der Wert für Produkte, Marken und Unternehmen wird deshalb nicht mehr in neuen, künstlichen Wertewelten gesucht, sondern in den zutiefst menschlichen, den archaischen und unumstößlichen Werten gefunden und verankert. Und Werber setzen sich an die Spitze dieser Bewegung. Die Wertefahne in der Hand, die Brust im Kampf entblößt, stürmen sie gegen alle Wiederstände an. Nein, ganz so romantisch ist es nicht. Sie haben zwar einen Knopf mehr am Hemd geöffnet, sind kampfbereit, aber der Rest ist nacktes Kalkül.

Nach was strebt der Mensch, wenn ihm die Werte schwinden, an denen er sich ausrichten kann? Nach Werten. Also bekommt die Gesellschaft genau das – Werte. Werbung verkauft immer nur das, was die Menschen nicht haben oder besonders ersehnen. Zur Zeit haben die Werber das unglaubliche Glück, dass es Werte sind, für die es zu kämpfen gilt.

Plastikwerte fallen.
Also ist doch alles wie immer? Ja! Nein, ist es nicht, denn in einer immer digitaler werdenden Welt, in der tangible Produkte immer seltener werden, oder tangible Produkte nur noch durch digitale Zusatznutzen aufgewertet werden, ist es schwer geworden, Werte zu manifestieren. Über Jahre bekam man für alles nicht Greifbare eine Plastikkarte, die man sich in die Tasche stecken konnte. Genormt in der Größe, um möglichst in jede genormte Tasche zu passen. Diese Waffe ist mittlerweile stumpf. Plastikgeld, wenn es denn wertvoll sein soll, ist heute aus Titan. Es wird nicht mehr lange dauern, bis die Plastikkarte ganz gestorben sein wird. Denn die Tangibilität hat sich vollends erschöpft. Man musste ja schon die Karte, die für ein nicht greifbares Produkt Greifbarkeit erzeugte, mit nicht greifbaren Zusatznutzen versehen. Das Anfassbare wurde erneut zum nicht Fassbaren und verlor seinen Wert. Der Untergang der Plastikkarten hat schon begonnen und wird bald rasend schnell werden. Die Branche weiß das schon und hat sie gerufen die Wertematerialiserer, die Marketeers und Werber, um die Entwicklung aufzuhalten. Ein Visa Smartphone könnte eine Lösung sein. Es materialisiert Werte, macht sie aber nicht nur sichtbar und unfassbar, sondern auch begehrlich. Aber selbst das Smartphone lebt wieder nicht von seiner Materialität, sondern von den Apps, die man sich und seinem leben damit gönnen kann.

Ich bin ein Wert, fass mich an.
Google hat seine digitale Welt zum besten, anfassbaren Freund der Menschen gemacht, ist mit dem Mobiltelefon unfassbar geworden und holt das gesamte google Imperium in die Hosentaschen der Menschen. Apple geht den Weg in umgekehrter Richtung und hängt an etwas Anfassbares, an geschaffene, tangible Werte, nicht tangible Werte an. In beiden Fällen ist die Tangibilität der Werte der Schlüssel zum Erfolg.

Um bei diesen beiden Geschäftsmodellen, die heute im Prinzip auf sehr viele Geschäftsmodelle übertragen werden können, erfolgreich sein zu, ist es für die Werteverbreiter und -hüter, die Werber, wichtig, die jeweilige Umsetzung in den anderen Aggregatzustand so schlicht wie möglich zu halten, um so die Gegenposition zum Produkt schnell und sicher greifbar werden zu lassen. Wie sieht der tangible Wert von Finanzdienstleistungen aus? Wie werden rein digitale Dienstleistungen für den Höhlenbewohner im Menschen, für das Rudel in der Gesellschaft, fassbar? Wie kann man materiellen Produkten ansehen, dass sie mit nicht materiellen Werten aufgeladen wurden?

Die Antworten findet man nicht in der Ratio des Menschen. Sie stecken in den Untiefen ältester Gehirnstrukturen, die nahezu völlig unbeeinflusst und archaisch reagieren und steuern. Die Werteschaffenden müssen sich mit den ältesten Strukturen menschlichen Denkens auskennen und dafür die neuesten Erkenntnisse aller Disziplinen des Neuromarketings für die Übersetzung in tangible Werte aufbieten.

Von der Motivation zur Volition.
Das Zauberwort in der Kognitionsforschung und im Neuromarketing ist heute nicht mehr die Motivation, sondern die Volititon. Volition beschreibt den Prozess der Überwindung von Hindernissen auf dem Weg vom Handlungsmotiv zur finalen Umsetzung, von der Motivation bis zum Resultat. Vom Wunsch bis zum Kauf. Dieser Prozess ist noch eine Blackbox, in die jetzt erstes Licht scheint. Tangible Werte scheinen Verstärker zu sein, die die Volition positiv beeinflussen. Das Wort Volition wird deshalb in den nächsten Monaten an Bedeutung gewinnen. Werber werden sich auch deshalb verstärkt um Werte kümmern.

Die Gelegenheit ist günstig – für alle Beteiligten.
Werber sind natürlich keine Heiligen. Sie ziehen nicht ins Land, um das Gute, die Werte, um der Werte Willen stark zu machen. Sie wollen verkaufen. Die Produkte der Kunden und sich selbst. Man sollte ihnen im Moment möglichst viel Raum dafür geben, damit sie jetzt als Werte-Retter einen guten Job machen können. Für die Marken und Produkte, für die sie werben und nebenbei wieder Werte für eine Gesellschaft stark machen, die seit längerer Zeit vermisst werden und sich zu begehrenswerten Träumen stilisiert haben.

Falls sich dieser Werte-Retter Effekt wieder ins Gegenteil verkehrt, sagen wir Ihnen hier rechtzeitig Bescheid.

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Mayer, Kremer, Bär – Kunst trifft auf Kommerz

Katharina Mayer lebt und arbeitet, wie Jörg Kremer, in Düsseldorf. Man trifft sich in ihrem Atelier bei ihrem Galeristen und irgendwann sieht die Fotografin Jörg Kremers Schuhe. Nimbletoes sind Minimal- oder Barfußschuhe der Marke Joe Nimble, einer Marke die Kremer und Konsorten für BÄR entwickelt haben und betreuen.

Nach wenigen Minuten hat Jörg Kremer keine Nimbletoes mehr an den Füßen und Katharina Mayer verschwindet murmelnd und gestikulierend in ihrem Atelier.

Was entsteht, wenn eine Fotokünstlerin und ein aussergewöhnlicher Schuh zusammen im Atelier verschwinden? Es entstehen über 50 Fotos. Eins fällt den Konsorten besonders ins Auge. Eine Aufnahme jenseits aller Strategien und Kampagnenzwänge, die die Konsorten mit völlig freien Texten zu einem imaginären Kampagnenmotiv machen. Sebastian Bär, Marketingverantwortlicher bei BÄR und in dieser Funktion auch für Nimbletoes verantwortlich, ist von dem Zusammentreffen von Kunst und Kommerz und dem Ergebnis begeistert. In Kürze hängt das Motiv “construction changes” von Katharina Mayer signiert als Kunst in Bietigheim-Bissingen im BÄR-Firmensitz.

Katharina Mayer stellt aktuell ihre international bekannte Bildserie “theatrum familiae” in der Galerie Lausberg in Düsseldorf aus. Die Ausstellung wird danach in Toronto gezeigt.

 

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10 Jahre Expertise in Neuromarketing und Neurokommunikation

Schädelzeichnung mit Gehirn und Wappen von Kremer und Konsorten für Neuromarketing-Beitrag

Der Raum ist dunkel, alle blicken gebannt auf den Monitor. Plötzlich färben sich Bereiche eines grauen Gehirns in schillernden Farben. Es ist vollbracht. Endlich kann man nicht nur messen, ob der Mensch denkt, sondern weiß auch in Echtzeit wo diese Aktivität im Gehirn stattfindet. Eine Sensation für die Hirnforschung, der sich ganz neue Dimensionen öffnen. Diese sensationelle Szene spielt sich erst in den 90er Jahren ab. Damit aber nicht genug. Die nächste Sensation ist die, dass die Farben auf den Monitoren nicht an den Stellen des Gehirns auftreten, an denen man sie erwartet.

Zu den ersten Disziplinen, die diese neue, bildgebende Technologie und die völlig neuen Erkenntnisse kommerziell nutzen, gehören Marketeers und Werber. Sie sehen den Traum Realität werden, in die Köpfe der Menschen schauen zu können. Die Blackbox des menschlichen Gehirns scheint plötzlich hell erleuchtet. Sozioökonomisches und psychologisches Wissen wird um immenses neurophysiologisches Wissen erweitert – ist sogar in Echtzeit abbildbar und damit sehr viel leichter nachvollziehbar.

Da die Forschungsreihen in extrem teuren Magnetresonanztomographen stattfinden und nicht unerheblich Zeit beanspruchen, sind die Forschungsreihen zuerst nicht sehr groß. Mit der werbetreibenden Wirtschaft, die Wunder aus den Erkenntnissen erhofft und jeder dieses Wunder zuerst für sich nutzen möchte, fließen große Budgets in die Erforschung des Gehirns mittels funktioneller Magnetresonanztomographie (fMRT oder engl. fMRI). Die Forschung benötigt die Budgets, die Marketeers sind heiß auf das Wissen und schnell bildet sich das interdisziplinäre Forschungsgebiet des Neuromarketings heraus.

Um die Jahrtausendwende kristallisieren sich Erkenntnisse heraus, die das Wissen um die Wahrnehmung und Verarbeitung von Information im Gehirn, nahezu auf den Kopf stellen. Vereinfacht gesagt: Der Mensch ist nicht das rationale Wesen, das es zu überzeugen gilt, der dann auf seine Entscheidung emotional reagiert. Er ist absolut emotionsgesteuert und sucht erst im zweiten Schritt nach einer rationalen Bestätigung, sich emotional richtig entschieden zu haben. Mit dieser Erkenntnis werden zahlreiche Marketing- und Kommunikationsmodelle hinfällig. Alle Systeme, die auf monokausalen Reiz-/Reaktionsmodellen beruhen, sind mit den neuen Erkenntnissen ebenfalls nicht mehr anwendbar. Kluge Sätze über die Verarbeitung von Reizen im Gehirn werden über Nacht zur Lüge. Beratermodelle brechen wie Kartenhäuser zusammen. Sollten zusammenbrechen! Man mag es nicht glauben, aber das Missverhältnis zwischen dem, was die Forschung heute schon an robusten Erkenntnissen hat und was in Marketing und Kommunikation noch gelebt wird, ist selbst heute noch erschreckend groß.

Von Neugier getrieben ist Jörg Kremer immer schon mit den aktuellsten, wissenschaftlichen Grundlagen aus unterschiedlichsten Forschungsdisziplinen vertraut und deshalb für viele Unternehmen und Marken ein wichtiger Marketing- und Kommunikations-Berater. Zur Jahrtausendwende beginnt Jörg Kremers Beschäftigung mit den jungen Themen Neuromarketing und Neurokommunikation, deren Potenzial er sofort erkennt, dass ihn fasziniert und bis heute nicht loslässt.

Was sind die wesentlichen Fähigkeiten, um aus dem neuen Wissen einer neuen Disziplin, messbare Marketing-, Kommunikations- und Verkaufserfolge entstehen lassen zu können? Zuerst: Sich selbst, sein Wissen und seine Arbeit ständig in Frage zu stellen und den Mut und die Größe zu haben, zu sagen, dass ein Rat von gestern, heute keinen Wert mehr hat. Das ist man den sich schnell ändernden Erkenntnissen und den Unternehmen schuldig, die immer auf der Höhe des Wissens beraten werden wollen – und bei dem heutigen Wettbewerb beraten werden müssen. Wichtig ist auch, Modelle zu haben, mit denen man das komplexe Wissen vermitteln, anwenden und im Marketingalltag auch managebar machen kann. Zuletzt bedarf es noch einer besonderen strategischen und kreativen Kraft, um das Wissen in erlebbare Stories zu verpacken, denen man die Wissenschaft nicht mehr anmerkt und über die relevanten Kanäle kommunizieren zu können. Das alles wird um so wirkungsvoller, wenn Erfahrung selbst mutigste Schritte noch abzusichern weiß.

Jörg Kremer, der Namensgeber von Kremer und Konsorten, steht für diese Fähigkeiten, die er zur gelebten Realität aller Konsorten macht. Nicht nur Unternehmen, sondern auch Werbeagenturen greifen seit Jahren auf diese Neuromarketing- und Neurokommunikations-Kompetenz von Kremer und Konsorten zu.

Was kann man von Neuromarketing und Neurokommunikation erwarten?

Die Erwartungen an Neuromarketing und Neurokommunikation sind zu recht sehr hoch. Denn in vielen Fällen ist es genau dieses Wissen, dass noch einen Unterschied im Markt erzeugen kann. Viele Akteure im Markt arbeiten aber noch mit dem Wissen aus dem letzten Jahrtausend und viele andere haben nicht die Modelle, um neues Wissen strategisch und operativ sicher umsetzen und führen zu können. Der konsequente Einsatz aktuellen Wissens aus Neuromarketing und Neurokommunikation ist aber mindestens die Nasenspitze, die man vorne sein muss, um sicherer erfolgreich sein zu können. Oft ist es einer, manchmal sind es aber auch mehrere Schritte, die man sich als Marke damit an Vorsprung verschafft.

Ein weiterer Hebel, der von Unternehmen am Markt angesetzt werden kann, ist die Qualität der Umsetzung des Wissens in strategisch und kreativ optimierte Kommunikationskonzepte. Strategen und Kreative sind es oft nicht gewohnt, dieses Wissen konsequent in die Konzepte zu integrieren oder nutzen zu komplizierte Modelle bei der Umsetzung des neuen Wissens. So verpufft sehr viel Wirkung durch mangelhafte Transferleistungen auf Berater- und Agenturseite und in inkonsequenter Umsetzung.

Kremer und Konsorten haben in den letzten zehn Jahren Unternehmen und Marken, Produkte und Dienstleistungen in unterschiedlichsten Branchen mit den Mitteln des Neuromarketings neu entwickelt oder optimiert. In jedem dieser Fälle konnte eine Wirkungsoptimierung gemessen werden. Nein, nicht statistisch. In realen und absoluten Zahlen.

Man darf Neuromarketing und Neurokommunikation natürlich nicht überbewerten. Denn diese Disziplinen stehen auch nach 10 Jahren noch am Anfang. Auch wenn das zu Grunde liegende Wissen schon einen Paradigmenwechsel herbeigeführt hat, es ist nicht, wie so oft befürchtet, dass jeder Empfänger willenloses Opfer irgendwelcher Psychotricks wird. Es stimmt jedoch, dass Informationen wirkungsvoller transportiert und sicherer verarbeitet sowie nachhaltiger verankert werden können. Fortschreitende Erkenntnisse in den Forschungsdisziplinen des Neuromarketings können für die Zukunft andere Szenerien möglich machen, in denen ethische Fragen dann sicher auch wichtiger werden.

Mit zunehmender Quantität und Qualität der wissenschaftlichen Erkenntnisse setzen Kremer und Konsorten seit zehn Jahren immer mehr und immer intensiver auf Neuromarketing und Neurokommunikation. “Wir werden aber nie an einem einzigen Modell zur Interpretation der Erkenntnisse festhalten, sondern richten unser Wissen und unseren Rat ständig am Wissensstand der Forschung aus.” versichert Jörg Kremer. Hier sieht Jörg Kremer auch das größte Problem in seiner Branche: “Berater basteln sich sein Modell und bleiben dann zu lange dem Modell verpflichtet und nicht dem aktuellen Wissensstand – damit nicht den essentiellen Interessen der Unternehmen.”.

Das nächste Jahr wird wieder neues und überraschendes Wissen bringen. Wieder und wieder werden Kremer und seine Konsorten ihren Rat überprüfen müssen. Es wird mindestens so spannend bleiben, wie es die letzten zehn Jahre schon war. Jörg Kremer und Konsorten ist es eine große Lust, den Wissens- und Erfahrungsvorsprung für den wirtschaftlichen Erfolg von Unternehmen, Marken, Produkten und Dienstleistungen einzubringen. Je schwerer die Herausforderung, um so besser, denn sie lieben die, die Unmögliches begehren, am meisten.

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Die Penisverlängerung der Kommunikation.

Man kann es niemandem verdenken, dass er euphorisch wird, wenn er die Entwicklung der sozialen Medien in den letzten Jahren beobachtet hat. Haben doch alle in der Kommunikation davon geträumt, endlich mit jedem einzelnen Kunden persönlich reden zu können. Und plötzlich ist das möglich. Hunderte Millionen Menschen sagen, bitte redet mit mir, wie ein Freund zum anderen. Da entstehen Begehrlichkeiten in deren Umfeld viele als soziale Kreuzritter versucht haben, die aufbegehrenden Unternehmen zu ihrem sozialen Glaubensbekenntnis zu bekehren.

Redet doch mal wieder ganz normal zusammen!
Wenn ein psychisch normal entwickelter Mensch mit einem anderen psychisch unbeschädigten Menschen redet, holt er in der Regel keine Coaches dazu. Im sozialen Glauben machten das die oft nur selbst ernannten Coaches den Markt aber glauben, sie seinen unersetzbar. Sprecht nicht mit Euren Freunden, denn Ihr wisst nicht, was ihr tut. Bei so viel Beratern, die laut, lauter und am lautesten ihre Warnungen, wie ein göttliches Mantra verbreiteten, waren viele sozialen Profile verunsichert und ließen die ganze menschliche Freiheit hinter sich und stürzten sich in die immer wieder gern formulierten 6 bis 12 goldenen Regeln des sozialmedialen Erfolges: Du sollst nicht…! Du sollst…! Du musst…! Du darfst auf keinen Fall…!

Möchten Sie Ihre Freunde nicht mal wieder so richtig hart und…!
Und so fand man, von Profil zu Profil springend, immer wieder die selben “Gespräche” unter Freunden und konnte gut erkennen, welche goldenen Regeln des Erfolges gerade angewendet wurden. Social Media-Coaches wurden so lästig wie Versicherungsvertreter, denen man auch allenthalben in der digitalen Welt begegnet. Die verkaufen auch so lange an alle Freunde, bis sie keine mehr haben. Unerwähnt sollen hier auch nicht die Coaches bleiben, die Reichtümer in der sozialmedialen Welt versprechen. Natürlich via pseudomodernem E-Book, das man gegen ein geringe Gebühr, oder hier und dort kostenlos herunterladen kann. Deren Glaubwürdigkeit liegt knapp über den kreativsten Ansätzen für Penisverlängerungen. Von beiden Konzepten hört man, ausser vom Absender, nie so richtig grandiose Erfolgsmeldungen.

Erwartung und Realität treffen sich zu Friedensverhandlungen!
Social Media wurde überbewertet. Aber 2012 wird das Jahr der Normalisierung in den sozialen Kommunikationskanälen. Erwartungen und Ergebnisse werden sich mehr und mehr der Realität nähern, der Umgang unter Freunden wird Normalität erreichen und gesunder Menschenverstand und ausgebildete Kommunikatoren werden Facebook, Goggle+ und Co. zu einem menschlich spannenden, Kommunikationsereignis werden lassen, dem man sich selbstverständlicher und weniger getrieben hingeben wird. Eine generalistische Sichtweise auf Social Media und die generalistische Einbindung in das Gesamtgespräch mit dem Kunden wird 2012 die Stimmung beruhigen und die Ergebnisse deutlich verbessern.

Die Raubritter verlassen das soziale Land!
Der Treck der sozialmedialen Raubritter hin zu neuen Themen wird schon jetzt breiter und länger. Die nächsten Techniken und Themen werden ihnen eine Raststatt bieten. In der Zeit machen wir, die wir Social Media schon lange als ganz natürlichen Teil unserer zeitgenössischen Kommunikation betrachten, einen guten Job und haben eine gute Zeit zusammen.

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Da sein oder nicht da sein: Konsortenarbeit zur Weihnachtszeit

Kremer und Konsorten sind vom 23. bis zum 27.12.2011 im Off. Vom 27.12. bis 1.1.2012 sind wir in Bereitschaft und reagieren auf digitale “Notrufe”. Ab dem 2.1.2012 stehen Ihnen die Konsorten wieder mit aller Kraft zur Verfügung, um mit Ihnen zu ändern und zu verbessern, was zu ändern und zu verbessern wichtig ist!

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